TSMC-Aktie: 165 Milliarden Dollar – und Arizona wartet!

Taiwans Wirtschaftsminister reist nach Arizona, um TSMCs Milliardenprojekt zu besuchen. Die Chipfabriken sind Teil eines umfassenden Zollabkommens.

Auf einen Blick:
  • TSMC investiert 165 Milliarden Dollar in neue Fabriken in Arizona
  • Taiwan und USA schlossen im Januar ein Zollabkommen, taiwanesische Firmen investieren 250 Milliarden Dollar in den USA
  • Taiwans Delegation beim SelectUSA Investment Summit soll eine der größten sein
  • Weitere taiwanesische Investoren: Foxconn und GlobalWafers

Kung Ming-hsin packt den Koffer. Taiwans Wirtschaftsminister reist in die USA, und die erste Station ist nicht Maryland, wo ab dem 3. Mai der SelectUSA Investment Summit stattfindet, sondern Arizona. Denn dort baut TSMC gerade für 165 Milliarden Dollar neue Chipfabriken, und das will Kung sich offenbar persönlich ansehen.

250 Milliarden Dollar, verteilt auf viele Schultern

Der Besuch ist kein Zufall. Taiwan und die Vereinigten Staaten haben im Januar ein Zollabkommen unterzeichnet: Günstigere Einfuhrbedingungen für taiwanesische Halbleiter im Gegenzug für Investitionszusagen in Höhe von 250 Milliarden Dollar, verteilt auf Halbleiter, Energie und künstliche Intelligenz. TSMC trägt mit seinen Arizona-Fabriken den größten Brocken davon.

Kung sagte vor Journalisten, die taiwanesische Delegation beim Summit in Maryland werde nach seinem Kenntnisstand eine der größten sein, womöglich sogar die größte. „Die Tatsache, dass sich so viele Unternehmen angeschlossen haben, zeigt deutlich, dass taiwanesische Firmen am US-Markt und an Investitionen dort interessiert sind“, so der Minister.

Nicht nur TSMC

Neben TSMC sind auch Foxconn, der größte Serverhersteller für Nvidia, sowie der Siliziumwafer-Produzent GlobalWafers mit von der Partie. Die taiwanesische Regierung betont dabei, es liege im Ermessen der einzelnen Unternehmen, wo sie ihr Kapital am sinnvollsten einsetzen. Das klingt nach Distanz, ist aber wohl eher Diplomatie, denn der politische Druck aus Washington ist nicht zu übersehen.

Trump im Hintergrund

Taiwan verzeichnet einen satten Handelsüberschuss gegenüber den USA, was die Trump-Administration schon länger ärgert. Das Zollabkommen vom Januar und die Investitionswelle, die nun folgt, sind die direkte Antwort darauf. TSMC baut also nicht nur Chips in Arizona, sondern auch politisches Kapital. Ob das auf Dauer reicht, wird sich zeigen, wenn die nächste Zolldiskussion in Washington aufkommt.

Taiwan Semiconductor Manufacturing-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Taiwan Semiconductor Manufacturing-Analyse vom 30. April liefert die Antwort:

Die neusten Taiwan Semiconductor Manufacturing-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Taiwan Semiconductor Manufacturing-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 30. April erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Taiwan Semiconductor Manufacturing: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Disclaimer

Die auf finanztrends.de angebotenen Beiträge dienen ausschließlich der Information. Die hier angebotenen Beiträge stellen zu keinem Zeitpunkt eine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlung dar. Sie sind nicht als Zusicherung von Kursentwicklungen der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren ist risikoreich und birgt Risiken, die den Totalverlust des eingesetzten Kapitals bewirken können. Die auf finanztrends.de veröffentlichen Informationen ersetzen keine, auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete, fachkundige Anlageberatung. Es wird keinerlei Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden übernommen. finanztrends.de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinen Einfluss und vor Veröffentlichung sämtlicher Beiträge keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand dieser. Die Veröffentlichung der namentlich gekennzeichneten Beiträge erfolgt eigenverantwortlich durch Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen o.ä. Demzufolge kann bezüglich der Inhalte der Beiträge nicht von Anlageinteressen von finanztrends.de und/ oder seinen Mitarbeitern oder Organen zu sprechen sein. Die Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen usw. gehören nicht der Redaktion von finanztrends.de an. Ihre Meinungen spiegeln nicht die Meinungen und Auffassungen von finanztrends.de und deren Mitarbeitern wider. (Ausführlicher Disclaimer)