Die Nachricht trifft Anleger hart. Treasury Wine Estates hat heute die Zwischendividende ausgesetzt und dabei einen Gewinneinbruch von fast 50 Prozent verkündet. Der Nettogewinn vor Sonderposten sackte im ersten Halbjahr um 46,3 % auf nur noch 128,5 Millionen AUD ab. Zum Vergleich: Im Vorjahr waren es noch 239,6 Millionen AUD gewesen.
Besonders schmerzhaft ist die nicht-zahlungswirksame Abschreibung in Höhe von 770,5 Millionen AUD auf US-Vermögenswerte. Das Ergebnis: Der größte Halbjahresverlust seit dem Börsengang 2011 mit minus 649,4 Millionen AUD auf Basis der Bilanzierung. Die Konsumgewohnheiten in den USA haben sich verändert, die Verkäufe sind eingebrochen.
Probleme in zwei Kernmärkten belasten schwer
Die beiden wichtigsten Märkte des australischen Weinproduzenten schwächeln gleichzeitig. In den USA wie auch in China liegt die Nachfrage deutlich unter den Erwartungen. Hinzu kommt, dass Treasury Wine in China massiv gegensteuern muss. Das Unternehmen drosselt die Lieferungen drastisch, um Parallelimporte einzudämmen und die Premiummarke Penfolds zu schützen.
Analysten von Jefferies bezeichnen den Dividendenstopp als vernünftig angesichts der hohen Verschuldung, die über dem Zielkorridor liegt. Die Aktie reagierte prompt und verlor 3,1 % auf 5,08 AUD. Damit notiert sie auf dem tiefsten Stand seit dem 6. Februar. Im gesamten Jahr 2025 hat der Titel bereits mehr als die Hälfte seines Wertes eingebüßt. Für Anleger bleibt die Situation angespannt, solange sich die operativen Probleme in den USA und China nicht spürbar bessern.
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