TransDigm-Aktie: Milliarden-Übernahme zum Jahresende angekündigt!

Der Flugzeugkomponentenhersteller TransDigm erwirbt Stellant Systems für 960 Millionen US-Dollar.

Auf einen Blick:
  • TransDigm übernimmt Stellant Systems für etwa 960 Millionen Dollar in bar
  • Stellant erzielt rund 300 Millionen Dollar Umsatz, 50 Prozent aus dem Aftermarket
  • Das übernommene Unternehmen beschäftigt etwa 950 Mitarbeiter an vier Standorten
  • Transaktion steht unter Vorbehalt behördlicher Genehmigungen

TransDigm Group hat zum Jahresende den nächsten Zukauf angekündigt: Der Hersteller von Flugzeugkomponenten will Stellant Systems für rund 960 Millionen Dollar übernehmen. Die heute bekanntgegebene Transaktion umfasst neben dem Kaufpreis auch bestimmte steuerliche Vorteile.

Stellant mit Sitz in Torrance, Kalifornien, entwickelt und fertigt elektronische Hochleistungskomponenten für Luft- und Raumfahrt sowie den Verteidigungsbereich. Für das laufende Kalenderjahr rechnet TransDigm mit einem Umsatz von etwa 300 Millionen Dollar. Auffällig ist das Geschäftsprofil: Rund die Hälfte der Erlöse kommt aus dem Aftermarket, und nahezu das gesamte Produktportfolio gilt als proprietär.

Zukauf nach vertrautem TransDigm-Rezept

TransDigm-Chef Mike Lisman hob die strategische Passung hervor. Stellants hochspezialisierte Komponenten würden sowohl auf zivilen als auch militärischen Plattformen eingesetzt und das bestehende Portfolio sinnvoll ergänzen. Genau solche Targets stehen bei TransDigm seit Jahren im Fokus: proprietäre Produkte, starker Aftermarket-Anteil, wiederkehrende Erträge.

Stellant beschäftigt rund 950 Mitarbeiter an vier Standorten in Kalifornien, Pennsylvania, New York und Massachusetts. Zum Angebot gehören elektronische Komponenten und Subsysteme für eine Vielzahl von Luft- und Raumfahrtplattformen. Bislang gehörte das Unternehmen Arlington Capital Partners.

Abschluss hängt von Genehmigungen ab

Vollzogen ist der Deal noch nicht. Er steht unter dem Vorbehalt regulatorischer Freigaben in den USA sowie der üblichen Abschlussbedingungen. TransDigm gibt sich zuversichtlich, mit der Übernahme die langfristigen Renditeziele zu stützen, die sich an Private-Equity-ähnlichen Maßstäben orientieren.

Für TransDigm ist Stellant der nächste Baustein in einer langen Akquisitionsserie. Der Konzern ist über Jahre durch Zukäufe spezialisierter Zulieferer gewachsen – meist mit dem Ziel, margenstarke Nischen mit wiederkehrenden Einnahmen zu sichern. Ob das Modell auch bei Stellant aufgeht, wird sich an Integration und tatsächlicher Wertschöpfung zeigen.

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