Die Tractor Supply-Aktie hat den Rückwärtsgang eingelegt. Nachdem der Kurs des Einzelhändlers für landwirtschaftliche Geräte bereits in den letzten drei Monaten um über zwölf Prozent zurückging, bricht er am Dienstag um weitere acht Prozent ein. Was steckt hinter der starken Abwärtsbewegung?
Das ist zu wenig
Grund für den heutigen Einbruch der Tractor Supply-Aktie sind die Ergebnisse für das erste Quartal 2026. Sie zeigen, dass die ländliche Konsumfreude in den USA aktuell stagniert.
Tractor Supply meldete einen bereinigten Gewinn von 0,31 US-Dollar je Aktie. Analysten hatten im Konsens mit 0,34 bis 0,35 US-Dollar gerechnet. Der Umsatz lag mit 3,59 Milliarden US-Dollar zwar 3,6 Prozent über dem Vorjahreswert, verfehlte aber die Marktschätzung von 3,63 bis 3,71 Milliarden Dollar.
Besonders das Segment für Haustierzubehör und -futter, das normalerweise als krisenfest gilt, enttäuschte. Das Management gab an, dass die Nachfrage in dieser Kategorie hinter dem Unternehmensdurchschnitt zurückgeblieben sei. Ein ungünstiger Produktmix und eine schwächere Nachfrage zwangen das Unternehmen zu Korrekturmaßnahmen, was die Margen belastete.
Obwohl der durchschnittliche Bon um 1,6 % stieg, sank die Anzahl der Verkaufstransaktionen um 1,0 %. Dies deutet darauf hin, dass zwar pro Einkauf mehr ausgegeben wurde, aber insgesamt weniger Kunden die Läden besuchten – ein Warnsignal für den Einzelhandel.
Kann man an die Prognose glauben?
Trotz der schwachen Quartalszahlen hielt das Management an der Jahresprognose für 2026 fest. Als Gewinn je Aktie für das Gesamtjahr wird ein Wert zwischen 2,13 und 2,23 US-Dollar angepeilt. Dieser Optimismus konnte den Kurssturz heute jedoch nicht verhindern, da Anleger befürchten, dass die Ziele angesichts des schwachen Starts zu ambitioniert sein könnten.
Tractor Supply-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Tractor Supply-Analyse vom 21. April liefert die Antwort:
Die neusten Tractor Supply-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Tractor Supply-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 21. April erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
