TotalEnergies: Venus-Feld rückt näher

TotalEnergies reicht Entwicklungsplan für das Venus-Ölfeld ein. Das Großprojekt vor Namibia könnte ab 2030 fördern und nähert sich der Investitionsentscheidung.

Auf einen Blick:
  • Entwicklungsplan für Venus-Feld eingereicht
  • Investitionsentscheidung für Ende 2026 geplant
  • Solarpark in Malaysia im Bau
  • Aktie seit Jahresbeginn 39 Prozent im Plus

TotalEnergies schiebt sein großes Ölprojekt vor der Küste Namibias weiter an. Mit dem eingereichten Entwicklungsplan für das Venus-Feld rückt das Vorhaben einen Schritt näher an eine mögliche Investitionsentscheidung.

Für den Konzern ist das mehr als ein technischer Zwischenschritt. Venus gehört zu den wichtigsten Upstream-Projekten im Portfolio und könnte ab 2030 erste Fördermengen liefern.

Großprojekt mit klaren Eckdaten

In der ersten Ausbaustufe soll Venus rund 750 Millionen Barrel Öl fördern. Die geplante Produktionskapazität liegt bei etwa 150.000 Barrel pro Tag. Eine mögliche Investitionsentscheidung ist für Ende 2026 angepeilt, vorausgesetzt die Genehmigungen, steuerlichen Fragen und Umweltprüfungen kommen voran.

Der Konzern setzt dabei nicht nur auf Größe, sondern auch auf eine etwas geringere Emissionsintensität. Dazu gehört unter anderem, das begleitende Gas wieder in die Lagerstätte zu injizieren. Das ändert nichts am fossilen Kern des Projekts, zeigt aber, wie TotalEnergies die Entwicklung politisch und regulatorisch flankiert.

Parallel läuft das Geschäft mit Erneuerbaren

Indes baut TotalEnergies auch in Malaysia weiter an der Stromsparte. Gemeinsam mit MK Land Holdings hat das Unternehmen den finanziellen Abschluss für ein 30-MWac-Solarkraftwerk in Kulim erreicht und den Bau begonnen.

Die Anlage soll auf rund 80.000 Solarmodule kommen und auf 115 Acres entstehen. Hinzu kommt eine neue 132-kV-Umspannlösung zur besseren Netzanbindung. Der Strom ist für langfristige Abnahmeverträge mit Technologie- und Industriekunden in Malaysia vorgesehen.

Für TotalEnergies ist das ein vertrautes Muster: Öl und Gas bleiben der Gewinnmotor, Erneuerbare ergänzen das Bild. Gerade diese Mischung macht den Konzern für viele Anleger schwerer einzuordnen als reine Ölfirmen.

An der Börse kommt das bislang gut an. Die Aktie notiert bei 78,51 Euro und liegt seit Jahresbeginn 39 Prozent im Plus. Zum 52-Wochen-Hoch fehlen nur noch 1,87 Prozent. Der Abstand zum 200-Tage-Durchschnitt beträgt immer noch 28,6 Prozent.

Aktionäre blicken auf den Mai-Termin

Zusätzlich richtet sich der Blick auf die ordentliche und außerordentliche Hauptversammlung später im Mai. Dort können Aktionäre ihre Rechte über eine gesicherte Plattform, per Post oder per Vollmacht ausüben.

Damit verdichten sich bei TotalEnergies gleich mehrere Themen: ein milliardenschweres Offshore-Projekt, der Ausbau der Solarsparte und ein enger Terminkalender für die Anteilseigner. Für den weiteren Verlauf wird nun vor allem zählen, wie zügig Namibia die nächsten Genehmigungsschritte abarbeitet und ob der Konzern Venus im geplanten Zeitrahmen in Richtung Investitionsentscheidung bringt.

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