Der französische Energiekonzern TotalEnergies treibt seine Expansion vor der Küste Namibias massiv voran. Am 29. Januar 2026 trafen sich CEO Patrick Pouyanné und Paula Amorim, Vorsitzende des Partners Galp, mit der namibischen Präsidentin Netumbo Nandi-Ndaitwah. Das Treffen untermauert die strategische Bedeutung der Region für beide Unternehmen.
Im Zentrum steht eine weitreichende Neuordnung der Offshore-Lizenzen im Orange-Becken. TotalEnergies übernimmt die Betriebsführung für die Explorationslizenz PEL 83, wo sich die Mopane-Entdeckungen befinden. Galp steigt dafür in die Lizenzen PEL 56 und PEL 91 ein – Heimat der Venus-Entdeckung. Diese Aufteilung bündelt die Stärken beider Partner und schafft klare Verantwortlichkeiten.
Venus-Projekt vor Investitionsentscheidung?
Für das Venus-Projekt arbeiten die Partner auf eine finale Investitionsentscheidung noch in diesem Jahr hin. Das Entwicklungskonzept steht bereits, nun geht es um die Sicherung aller Rahmenbedingungen. Bei Mopane startet 2026 eine Explorations- und Bewertungskampagne mit drei Bohrlöchern. Ziel ist es, das Ressourcenpotenzial genauer zu erfassen und das Projekt in Richtung Entwicklungsphase zu bringen.
Pouyanné betonte die Bedeutung der Partnerschaft für Namibias Aufstieg zur Energienation. Man wolle ein neues Energiezentrum in der Region etablieren – kombiniert mit operativer Exzellenz und lokaler Wertschöpfung. Amorim bezeichnete die Mopane-Entdeckungen als transformative Chance. Die Zusammenarbeit mit einem globalen Tiefwasser-Spezialisten wie TotalEnergies stelle sicher, dass die Ressourcen effizient entwickelt werden.
Regierungsunterstützung gefordert
Beide Unternehmen unterstrichen ihre Zuversicht in Namibia als künftigen Öl- und Gasproduzenten. Gleichzeitig mahnten sie die Notwendigkeit fortlaufender regulatorischer Unterstützung an, um die kommenden Projektphasen effizient umzusetzen. Die Gespräche mit der Präsidentin drehten sich auch um Beschäftigung, Kompetenzentwicklung und die Einbindung lokaler Industrien.
Die TotalEnergies-Aktie notierte im vorbörslichen Handel in New York bei 72,59 US-Dollar und zeigte sich damit weitgehend unbewegt. Das Namibia-Engagement fügt sich in die Strategie des Konzerns ein, der in rund 120 Ländern aktiv ist und mit über 100.000 Mitarbeitern global operiert.
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