TotalEnergies-Aktie: Verhaltene Kauflaune!

Die Aktie von TotalEnergies zeigt sich trotz steigender Ölpreise schwach, da hohe regionale Abhängigkeiten und geopolitischen Risiken im Nahen Osten Anleger verunsichern.

Auf einen Blick:
  • Hohe Produktionsabhängigkeit vom Nahen Osten
  • Geopolitische Risiken drücken auf die Aktie
  • Starke Rally seit Jahresbeginn bereits eingepreist
  • Versorgungssicherheit steht im Fokus der Anleger

Angesichts des jüngsten Sprungs bei den Ölpreisen gelten Ölkonzerne eigentlich zu den großen Gewinnern in einem schwer angeschlagenen Marktumfeld. Kaum bemerkbar macht sich das allerdings bei der Aktie von TotalEnergies. Jene gab heute Morgen sogar leicht nach und fiel dadurch auf 67,49 Euro zurück.

Der Kurs hat auch in der vorherigen Woche schon kaum Boden gutmachen können. Das dürfte damit zu tun haben, dass der französische Ölkonzern vergleichsweise stark im Nahen Osten investiert ist. Schätzungsweise 35 Prozent der Produktion stammen aus der Region, und damit deutlich mehr als bei Shell oder BP. Daraus entsteht angesichts des Irankriegs ein nicht zu unterschätzendes Risiko.

Sorgenvolle Zeiten

Zwar profitiert TotalEnergies durchaus von höheren Ölpreisen. Die Anleger sorgen sich allerdings um die Versorgung, nachdem die Straße von Hormus weiterhin geschlossen bleibt und Angriffe auf Infrastruktur sich intensiviert haben. Damit steht letztlich die Frage im Raum, ob bei TotalEnergies höhere Gewinne mögliche durch den Konflikt verursachte Kosten noch ausgleichen können.

Dazu kommt, dass die Aktie nach lobenden Worten von Analysten bereits eine recht ansehnliche Rallye mit Aufschlägen von 20 Prozent seit Jahresbeginn hinter sich hat. Nur unweit entfernt des 52-Wochen-Hochs bleiben die Bullen dort vorsichtig. Bevorzugt werden derweil Titel aus dem Segment, die weniger stark von der Produktion im Nahen Osten abhängig sind und dadurch eine potenziell höhere Versorgungssicherheit gewährleisten können.

TotalEnergies SE Aktie Chart

Muntere Spekulationen

Letztlich bleibt die Lage jedoch sehr unübersichtlich und es bleibt weiterhin offen, wie es im Irankonflikt weitergehen mag. Ein Ende ist aktuell noch nicht absehbar, was den Ölpreis weiter ansteigen lassen dürfte. Für TotalEnergies wäre ein Frieden in der Region wohl zu bevorzugen, und in einem solchen Szenario würden die Ölpreise vermutlich nicht sofort wieder auf ihr vorheriges Niveau zurückfallen. Doch für den Moment müssen Unternehmen und Anleger sich erst einmal mit den nicht zu übersehenden Risiken herumschlagen.

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