TotalEnergies-Aktie: Allianz-Deal steht!

Der Energiekonzern veräußert 50 Prozent eines großen Batteriespeicher-Portfolios an AllianzGI, um Kapital für seine Stromoffensive in Deutschland freizusetzen.

Auf einen Blick:
  • Farm-down-Deal für elf Batteriespeicher-Projekte
  • Portfolio mit 789 Megawatt Gesamtkapazität
  • TotalEnergies bleibt Betreiber der Infrastruktur
  • Erstes Direktinvestment von AllianzGI in Deutschland

Der französische Energiekonzern TotalEnergies setzt bei seinem Umbau zum Stromversorger auf deutsche Schützenhilfe. Durch den Teilverkauf eines massiven Batteriespeicher-Portfolios an Allianz Global Investors (AllianzGI) sichert sich das Unternehmen frisches Kapital für den weiteren Netzausbau. Doch behält der Konzern dabei trotz des Anteilsverkaufs die Zügel in der Hand?

Strategischer Teilverkauf mit System

Die Kooperation umfasst insgesamt elf Projekte mit einer Gesamtkapazität von 789 Megawatt. Bis zum Jahr 2028 sollen die Anlagen, die primär von der Tochtergesellschaft Kyon Energy entwickelt wurden, vollständig am Netz sein. Das geplante Investitionsvolumen liegt bei rund 500 Millionen Euro, wobei etwa 70 Prozent über Fremdkapital finanziert werden sollen.

TotalEnergies nutzt hierbei das sogenannte „Farm-down“-Modell: Das Unternehmen veräußert die Hälfte der Anteile, um Mittel für neue Projekte freizusetzen, bleibt aber weiterhin der alleinige Betreiber der Infrastruktur. Zudem liefert die Konzerntochter Saft die benötigte Batterietechnologie der nächsten Generation. Für AllianzGI markiert dieser Schritt das erste direkte Eigenkapital-Engagement in industrielle Batteriespeicher auf dem deutschen Markt.

Fokus auf den deutschen Strommarkt

Dieser Schritt ist Teil einer größeren Offensive. In Deutschland entwickelt TotalEnergies derzeit zusätzlich Offshore-Windparks sowie Solar- und Onshore-Projekte mit einer Zielkapazität von insgesamt über 14 Gigawatt. Die Batteriespeicher sollen künftig dabei helfen, Netzengpässe abzumildern und die Schwankungen erneuerbarer Energien auszugleichen.

TotalEnergies SE Aktie Chart

An der Börse wird die konsequente Ausrichtung auf den Strommarkt bisher positiv gewürdigt. Mit einem Plus von über 18 Prozent seit Jahresbeginn zeigt der Trend deutlich nach oben. Der gestrige Schlusskurs von 66,97 Euro liegt zwar leicht unter dem 52-Wochen-Hoch von 69,77 Euro, das erst vor drei Tagen erreicht wurde, doch notiert der Titel weiterhin gut 20 Prozent über seinem 200-Tage-Durchschnitt.

Die Transaktion unterstreicht das Ziel des Konzerns, bis 2030 eine globale Netto-Stromproduktion von mehr als 100 Terawattstunden zu erreichen. Die Inbetriebnahme der ersten Anlagen des neuen Portfolios wird zeigen, wie effizient die Zusammenarbeit mit AllianzGI in der Praxis funktioniert und ob dieses Finanzierungsmodell für weitere europäische Projekte Schule macht.

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