Toast-Aktie: Gute Zahlen, angehobene Prognose, -11%!

Trotz Umsatz- und Gewinnsprung sowie angehobener Jahresziele bricht die Toast-Aktie vorbörslich um über elf Prozent ein.

Auf einen Blick:
  • Toast-Aktie verlor vorbörslich über 11 Prozent trotz besser als erwarteter Quartalszahlen
  • Q1-Umsatz stieg um 21,6 Prozent auf 1,63 Milliarden Dollar, Nettogewinn verdoppelte sich fast auf 126 Millionen Dollar
  • ARR wuchs 26 Prozent auf 2,2 Milliarden Dollar, Standorte stiegen auf rund 171.000
  • Jahresprognose für bereinigtes EBITDA auf 790 bis 810 Millionen Dollar angehoben

Manchmal reicht es eben nicht. Toast, der Anbieter von Restaurantmanagementsoftware, lieferte am Freitag ein Quartalsergebnis ab, das auf dem Papier kaum zu bemängeln war, und die Aktie fiel vorbörslich trotzdem um mehr als 11 Prozent.

Die Zahlen stimmten fast überall

Q1 lief für Toast ordentlich. Der Umsatz kletterte um 21,6 Prozent auf 1,63 Milliarden Dollar, der Gewinn je Aktie lag mit 0,20 Dollar vier Cent über den Schätzungen. Das Nettoergebnis stieg von 56 auf 126 Millionen Dollar, das bereinigte EBITDA von 133 auf 179 Millionen Dollar.

Die operativen Kennzahlen erzählen dieselbe Geschichte. Der jährlich wiederkehrende Umsatz wuchs 26 Prozent auf 2,2 Milliarden Dollar. Das Bruttozahlungsvolumen stieg 22 Prozent auf 51,3 Milliarden Dollar. Die Zahl der angeschlossenen Standorte legte auf rund 171.000 zu, ebenfalls plus 22 Prozent. Der kombinierte Bruttogewinn aus Abonnements und Fintech-Lösungen wuchs sogar 32 Prozent auf 520 Millionen Dollar.

Toast Aktie Chart

Und der Ausblick? Auch angehoben

Toast hob die Jahresprognose für das bereinigte EBITDA auf 790 bis 810 Millionen Dollar an, zuvor waren es 775 bis 795 Millionen Dollar. Für Q2 erwartet das Unternehmen ein bereinigtes EBITDA zwischen 185 und 195 Millionen Dollar. Das Wachstum im Abonnement- und Fintechgeschäft soll im Gesamtjahr zwischen 21 und 23 Prozent liegen.

Warum fällt die Aktie dann?

Genau das ist die Frage, die sich Anleger an diesem Freitag stellen. Der Kursrückgang von über 11 Prozent lässt sich mit den veröffentlichten Zahlen allein nicht erklären. Was der Markt hier bestrafte, war wohl die Diskrepanz zwischen dem, was einige erwartet hatten, und dem, was tatsächlich kam. Der Umsatz traf die Erwartungen nur in etwa, er übertraf sie nicht. Wer auf eine satte Überraschung nach oben gesetzt hatte, sah sich enttäuscht.

Gute Zahlen, angehobene Prognose, Aktie minus 11 Prozent. Willkommen am Aktienmarkt.

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