Roth Capital Partners hat gestern die Kaufempfehlung für Tilray Brands und das Kursziel von US$9,00 bestätigt. Medienberichten zufolge setzt Analyst Bill Kirk auf BrewDog und das geplante Lizenzabkommen mit Carlsberg als mögliche Stützen für erneutes Wachstum beim bereinigten EBITDA. Die Aktie legte gestern um 1,8% zu.
Kirk verwies zugleich auf Verwässerung und stagnierende Profitabilität als Belastungen für die Anlegerstimmung. Seine positive Einschätzung verbindet er damit mit möglichen Ergebnisimpulsen aus dem Getränkegeschäft.
Rekordumsatz bei schwächerem Cannabisgeschäft
Tilray meldete am 8. Oktober für das erste Geschäftsquartal 2027 einen Umsatzanstieg um 23% auf 257 Millionen $. Das Unternehmen erreichte damit einen Rekordumsatz.
Im Cannabisgeschäft sank der Umsatz allerdings von 64,5 Millionen $ im Vorjahreszeitraum auf 56,1 Millionen $. Der Getränkeumsatz stieg auf 101,5 Millionen $.
Medienberichte über die Zahlen nannten die rückläufigen Cannabisumsätze trotz des Rekordumsatzes als unternehmensspezifische Belastung hinter dem anschließenden Kursrückgang. Dieser Gegensatz prägte die Reaktion auf die veröffentlichten Geschäftszahlen.
Getränkemarken mit neuen Verkaufs- und Veranstaltungsaktionen
Die zu Tilray gehörende BrewDog stellte am Mittwoch vergangener Woche gemeinsam mit West Ham United das von Fans mitgestaltete Boleyn Brew vor. Das Hafer-Lagerbier hat einen Alkoholgehalt von 4,5% und soll im London Stadium sowie online angeboten werden.
Die Tilray-Tochter Blue Point Brewing kündigte am Donnerstag ihr jährliches Cask-Ales-Festival an. Die Veranstaltung findet am 7. November 2026 statt und soll mehr als 100 Fässer umfassen.
Bereits am 15. Oktober startete die Tilray-Marke SweetWater Brewing eine Konzertkartenverlosung für teilnahmeberechtigte Fans ab 21 Jahren. Sie gilt für ausgewählte Veranstaltungsorte von AEG in Georgia.
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