Nachdem die Tilray-Aktie bereits am vergangenen Freitag um 44 Prozent in die Höhe schoss, geht es zum Wochenauftakt am Montagvormittag um weitere acht Prozent nach oben. Was befeuert den Kurs des Cannabisunternehmens dieser Tage so stark?
Trump gibt Gas
Es ist niemand Geringerer als US-Präsident Trump persönlich. Medienberichten zufolge könnte er bereits am heutigen Tage eine Exekutivanordnung unterzeichnen, um die Gefährdungsstufe von Marihuana deutlich herabzusetzen.
Genauer gesagt kann Trump das aber nicht alleine entscheiden, sondern lediglich politischen Druck auf die US-Drogenbehörde DEA ausüben. Sie überprüft bereits seit Monaten eine Herabsetzung der Einstufung von Marihuana von Klasse I auf Klasse III. Sollte es dazu kommen, wäre die Droge in Zukunft nicht mehr auf einer Stufe mit Heroin gelistet, sondern mit Schmerzmitteln mit einer medizinisch erwiesenen Wirksamkeit.
Das letzte Wort in dieser Angelegenheit hat allerdings der US-Kongress. Er muss auf Basis der DEA-Empfehlung über eine bundesweite Legalisierung von Marihuana entscheiden. Ob die Republikaner ein derartiges Gesetzt durchwinken würden, ist allerdings mehr als fraglich.
Das wären die Folgen
Für Cannabisunternhmen wie Tilray hängt extrem viel von dieser Entscheidung ab, denn eine Neueinstufung von Marihuana wäre mit sehr großen Steuervorteilen verbunden. Hinzu kommt, dass sich auch der Zugang zu Finanzdienstleistungen und Finanzierungsmöglichkeiten erheblich verbessern würde.
Der Kurssprung der Tilray-Aktie nimmt diese positive Entwicklung bereits ein Stück vorweg. Ob sie allerdings kommt, ist keineswegs vorhersehbar.
Tilray-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Tilray-Analyse vom 30. Januar liefert die Antwort:
Die neusten Tilray-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Tilray-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 30. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
