Tilray Aktie: Nettoverlust sinkt um 95 Prozent

Tilray Brands senkt den Nettoverlust um 95 Prozent und treibt den Umsatz auf Rekordniveau. Die Getränkesparte wird zum wichtigsten Wachstumstreiber.

Auf einen Blick:
  • Nettoverlust um 95 Prozent gesenkt
  • Getränkesparte als stärkster Wachstumsmotor
  • Schuldenstand auf unter eine Million Dollar reduziert
  • Carlsberg-Deal soll US-Geschäft ab 2027 ankurbeln

Tilray Brands vollzieht den Wandel vom reinen Cannabis-Pionier zum breit aufgestellten Getränkekonzern mit hohem Tempo. Die Strategie zahlt sich operativ sichtbar aus. Doch an der Börse herrscht Katerstimmung.

Der Jahresumsatz kletterte um elf Prozent auf den Rekordwert von 915,5 Millionen US-Dollar. Parallel dazu stieg das bereinigte EBITDA auf den Höchststand von 61,1 Millionen US-Dollar. Die Getränkesparte entwickelte sich dabei zum stärksten Wachstumsmotor.

Getränke beflügeln den Umsatz

Dieses Segment steuerte 254 Millionen US-Dollar zum Gesamtumsatz bei. Die Integration der Brauerei BrewDog trug dazu maßgeblich bei. Allein im ersten Teilquartal unter dem Konzerndach lieferte die Marke 51,1 Millionen US-Dollar ab.

Beim Nettoverlust gelang dem Management ein massiver Schnitt. Dieser sank von rund 2,2 Milliarden US-Dollar im Vorjahr auf nun 105,2 Millionen US-Dollar. Das entspricht einer Reduzierung um 95 Prozent.

Schuldenberg fast abgetragen

Die Bilanz zeigt eine stabilere Verfassung. Tilray verfügt über liquide Mittel von etwa 235 Millionen US-Dollar. Zeitgleich sanken die Nettoverbindlichkeiten auf einen Wert von unter einer Million US-Dollar.

Im vierten Quartal meldete der Konzern ein Umsatzplus von 25 Prozent auf 281,7 Millionen US-Dollar. Indes konnte der Nettoverlust im Vergleich zum Vorjahreszeitraum drastisch eingegrenzt werden. Das operative Ergebnis verbesserte sich in diesem Zeitraum um 15 Prozent.

Ausblick auf 2027

Für das kommende Geschäftsjahr visiert das Unternehmen ein bereinigtes EBITDA zwischen 68 und 75 Millionen US-Dollar an. Ein neuer Pakt mit Carlsberg soll das US-Geschäft ab Anfang 2027 weiter befeuern. Tilray übernimmt hierbei Brauprozess, Marketing und Vertrieb mehrerer Marken.

Anleger reagieren dennoch skeptisch auf die Fortschritte. Die Aktie notiert aktuell bei 5,44 CAD, was einem Tagesminus von gut vier Prozent entspricht. Der Relative-Stärke-Index (RSI) signalisiert mit einem Wert von 28,0 eine technisch überverkaufte Lage. Der Fokus liegt nun auf der Integration des Carlsberg-Deals im kommenden Jahr.

Tilray-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Tilray-Analyse vom 29. Juli liefert die Antwort:

Die neusten Tilray-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Tilray-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 29. Juli erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Tilray: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Disclaimer

Hinweis: Teile dieses Artikels wurden mithilfe Künstlicher Intelligenz erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Die auf finanztrends.de angebotenen Beiträge dienen ausschließlich der Information. Die hier angebotenen Beiträge stellen zu keinem Zeitpunkt eine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlung dar. Sie sind nicht als Zusicherung von Kursentwicklungen der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren ist risikoreich und birgt Risiken, die den Totalverlust des eingesetzten Kapitals bewirken können. Die auf finanztrends.de veröffentlichen Informationen ersetzen keine, auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete, fachkundige Anlageberatung. Es wird keinerlei Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden übernommen. finanztrends.de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinen Einfluss und vor Veröffentlichung sämtlicher Beiträge keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand dieser. Die Veröffentlichung der namentlich gekennzeichneten Beiträge erfolgt eigenverantwortlich durch Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen o.ä. Demzufolge kann bezüglich der Inhalte der Beiträge nicht von Anlageinteressen von finanztrends.de und/ oder seinen Mitarbeitern oder Organen zu sprechen sein. Die Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen usw. gehören nicht der Redaktion von finanztrends.de an. Ihre Meinungen spiegeln nicht die Meinungen und Auffassungen von finanztrends.de und deren Mitarbeitern wider. (Ausführlicher Disclaimer)