ThyssenKrupp: rutscht wieder ab – warum der Boden fehlt

Konjunktursorgen drücken die gesamte Stahlbranche. Trotz kurzer Erholung bleibt der Ab-wärtstrend der ThyssenKrupp-Aktie intakt – neue Risiken kommen hinzu.

Auf einen Blick:
  • Thyssenkrupp-Aktie: Konjunktursorgen belasten gesamte Stahlbranche stark
  • Abwärtstrend bleibt intakt, keine Bodenbildung sichtbar
  • Nucera-Prognosesenkung sorgt für zusätzliche Unsicherheit
  • Kurze Erholung wird schnell wieder abverkauft
  • Erst über 8,50 Euro leichte Entspannung möglich

Die Aktie von Thyssenkrupp steht erneut unter Druck. Nach einer kurzen technischen Erholung mit Zugewinnen am 17. und 18. März folgt am 19. März ein deutlicher Rücksetzer von –5,28 % auf 7,93 Euro. Damit setzt sich der übergeordnete Abwärtstrend fort – eine nachhaltige Bodenbildung ist weiterhin nicht erkennbar.

Thyssenkrupp Aktie Chart

Hauptbelastungsfaktor bleiben Konjunktursorgen, die derzeit die gesamte Stahlbranche treffen. Auch Wettbewerber wie Salzgitter geraten unter Druck, was die schwache Nachfrageerwartung unterstreicht.

Zusätzlich sorgen negative Nachrichten aus dem eigenen Haus für Unsicherheit:

Die Tochter Thyssenkrupp Nucera musste ihre Prognosen senken, was Zweifel an der Wachstumsstory im Wasserstoffgeschäft nährt.

Zwar gibt es punktuell positive Impulse, etwa neue Aufträge oder optimistischere Aussagen zum Neugeschäft, doch diese reichen aktuell nicht aus, um das Vertrauen der Anleger zurückzugewinnen.

Charttechnisch bleibt das Bild klar negativ: Solange keine Stabilisierung über 8,50 Euro gelingt, dominieren Abwärtsrisiken. Ein Test der jüngsten Tiefs bleibt wahrscheinlich.

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