Thyssenkrupp sichert sich nachhaltigen Strom: Wie der deutsche Industriekonzern kürzlich bekannt gab, hat er vier neue Grünstromlieferverträge mit Quadra Energy, Statkraft, Centrica Energy und Sunnic Lighthouse abgeschlossen.
Thyssenkrupp-Aktie: Öko-Strom auf Photovoltaik und Windkraft
Die Power‑Purchase‑Agreements (PPAs) umfassen zusammen rund 230 GWh erneuerbaren Strom pro Jahr – genug, um rechnerisch etwa 70.000 Haushalte zu versorgen. Der Strom stammt aus jungen Photovoltaikanlagen sowie aus Onshore‑Windparks in Deutschland, deren Weiterbetrieb durch die Verträge wirtschaftlich gesichert wird.
Versorgt werden vor allem die Tochterunternehmen thyssenkrupp Rasselstein (Weißblech), thyssenkrupp Precision Steel (Bandstahl) und thyssenkrupp Electrical Steel (Elektroband). Alle drei Standorte beziehen damit ab sofort mindestens 30 % Grünstrom.
In Hohenlimburg (Sauerland) etwa nutzt Precision Steel bereits seit 2024 ein bundesweit einzigartiges Direktbelieferungsmodell: Ein benachbarter Windpark speist über ein drei Kilometer langes Kabel Strom direkt ins Werksnetz ein.
Thyssenkrupp-Aktie: Steigender Strombedarf durch grünen Stahl
Durch die neuen PPAs lassen sich jährlich mehr als 70.000 Tonnen CO2 vermeiden. Für Rasselstein bedeutet das allein über 50.000 Tonnen Einsparung pro Jahr. thyssenkrupp Steel betont, dass der Strombedarf im Zuge der Transformation – insbesondere durch die geplante wasserstofffähige Direktreduktionsanlage – stark steigen wird. Der Ausbau langfristiger Grünstromverträge sei daher ein zentraler Baustein der Unternehmensstrategie.
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