Erst gestern gelang der Thyssenkrupp-Aktie der Sprung über die 8 Euro-Marke, doch am Donnerstag legt der Stahl- und Technologiekonzern wieder den Rückwärtsgang ein und verliert im Laufe des Tages rund zwei Prozent. Glauben Anleger derzeit nicht an ein Comeback des deutschen Traditionskonzerns?
Steigender Ölpreis und kriselnde Stahlsparte
Auch die Thyssenkrupp-Aktie scheint derzeit ein Spielball der Ölpreise zu sein. An Tagen mit sinkenden Ölpreisen zieht der Aktienkurs stark an. An Tagen mit steigenden Ölpreisen dreht die Aktie hingegen nach unten. Das ist auch nicht weiter verwunderlich, schließlich ist Thyssenkrupp als Energiegroßverbraucher maßgeblich von niedrigen Energiekosten abhängig.
Das große Sorgenkind des Konzerns ist und bleibt die Stahlsparte. Das Werk im französischen Isbergues soll den ganzen Sommer über die Produktion einstellen. Rund 600 Beschäftigte sind von diesem Stopp betroffen. TK Steel Europe hat die Europäische Kommission formell aufgerufen, den Elektrostahlsektor besser vor Billigimporten aus asiatischen Ländern abzuschirmen.
Hinzu kommt, dass die Zukunft der Stahltochter des Thyssenkrupp-Konzerns nach wie vor unsicher ist. Bislang dringt so gut wie gar nichts aus den Gesprächen mit dem indischen Jindal-Konzern nach außen. Ob das ein gutes oder ein schlechtes Zeichen ist, bleibt abzuwarten.
Zwiespältige Lage
Die Lage im Thyssenkrupp-Konzern ist derzeit sehr zwiespältig. Während sich die Bereiche Rüstung und Anlagenbau gut entwickeln, bleiben Stahl und Wasserstoff die Sorgenkinder. Die Thyssenkrupp-Aktie drängt sich vor diesem Hintergrund nicht zum Kauf auf.
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