Thyssenkrupp-Aktie: Was hinter dem Rückgang steckt!

Die Aktie verliert an Boden, während die Sparte Materials Services bis Ende März 2026 operative Verbesserungen vorweisen muss. Parallel treibt der Konzern die Dekarbonisierung voran.

Auf einen Blick:
  • Deadline für operative Verbesserungen bei Materials Services
  • Diskussion über mögliche Abspaltung oder Verkauf der Sparte
  • Lieferung von CO₂-reduziertem Stahl an BMW ab 2026
  • Aktienkurs fällt unter wichtige charttechnische Marke

Besonders im Fokus steht derzeit die Sparte Materials Services. Für den Handelsbereich läuft die Zeit, denn bis Ende März 2026 muss das Segment operative Verbesserungen nachweisen. Nur dann lassen sich Optionen wie eine Abspaltung, ein möglicher Börsengang im Herbst 2026 oder sogar ein Verkauf überzeugend begründen. In diesem Zusammenhang wird auch über eine mögliche Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA) als Strukturmodell diskutiert, um bei möglichen Verkäufen weiterhin Einfluss zu behalten.

Operativ arbeitet Thyssenkrupp zudem an der Dekarbonisierung der Stahlproduktion. So soll CO₂-reduzierter bluemint®-Stahl ab 2026 an die BMW Group geliefert werden. Das Material soll unter anderem im Modell iX3 zum Einsatz kommen und ist laut Unternehmen als sogenannte Drop-in-Lösung mit bestehenden Produktionsprozessen kompatibel. Parallel treibt der Konzern den Bau einer Direktreduktionsanlage in Duisburg weiter voran, auch wenn regulatorische Unsicherheiten weiterhin eine Rolle spielen.

Thyssenkrupp Aktie Chart

Kurs fällt unter Trendlinie, Unterstützung rückt näher

Die Thyssenkrupp-Aktie steht im Chart weiterhin unter Druck und hat mit dem Unterschreiten der Aufwärtstrendlinie den Weg in Richtung der Unterstützungszone zwischen 7,28 und 7,85 Euro eingeschlagen. Jetzt wird es spannend, ob an dieser Zone neue Käufer in den Markt kommen oder der Kurs weiter nach unten durchläuft.

Kommt es an dieser Schwelle zunächst zu einer Konsolidierung und anschließend zu neuer Kaufkraft, könnte das erste Ziel wieder das letzte Hoch und damit der Widerstand auf der Oberseite sein. Bricht der Kurs jedoch unter diese Zone, würde das eher für eine weitere Korrektur sprechen. In diesem Szenario könnten die Tiefs zwischen 5,5 und 5,7 Euro als nächstes Ziel dienen. Auch dort könnte es wieder zu Kaufkraft oder zumindest zu einer Konsolidierung im Markt kommen.

Ihr Konrad

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