Thyssenkrupp-Aktie: Und der nächste Hammer!

Die Anlagensparte Uhde erhält einen Planungsauftrag zur Erweiterung der Ammoniak-Exportkapazitäten für Brunei Fertilizer Industries. Vor Ort gibt es derweil noch mehr Wachstumspotenzial.

Auf einen Blick:
  • Auftrag für Front-End-Engineering-Design in Brunei
  • Planung von Ammoniaktank und Schiffsverladeanlage
  • Projekt stärkt langjährige Unternehmenspartnerschaft
  • Ammoniak als wichtiger Energieträger und Düngemittel

Thyssenkrupp meldet Erfolg in Südostasien. So hat die Anlagenbau-Sparte thyssenkrupp Uhde einen wichtigen neuen Auftrag aus Brunei erhalten. Uhde soll für Brunei Fertilizer Industries (BFI) das Front-End-Engineering-Design für eine deutliche Erweiterung der Ammoniak-Exportkapazitäten entwickeln.

Thyssenkrupp-Aktie: Anlagen für Ammoniak-Exporte

Konkret geht es um die Planung eines neuen kryogenen Ammoniaktanks sowie einer modernen Schiffsverladeanlage, die künftig großvolumige Exporte in internationale Märkte ermöglichen soll.

Das Projekt wird im globalen Engineering-Netzwerk von Uhde umgesetzt und kombiniert die firmeneigene Ammoniaktechnologie mit der Expertise von Uhde India in den Bereichen Tiefkaltlagerung und Logistik. Ziel ist eine nahtlose Integration in den bestehenden BFI-Komplex, der bereits heute zu den modernsten Düngemittelanlagen Südostasiens zählt.

Thyssenkrupp-Aktie: Wachstumschancen in Brunei

Für beide Unternehmen markiert der Auftrag einen weiteren Meilenstein ihrer langjährigen Partnerschaft. BFI betont, dass die Erweiterung entscheidend sei, um Bruneis Rolle im globalen Düngemittel- und Energiemarkt auszubauen. Ammoniak gewinnt dabei an Bedeutung, weil es sich leicht transportieren lässt, große Energiemengen speichert und sich vergleichsweise einfach in klimafreien Wasserstoff zurückverwandeln lässt.

Thyssenkrupp sieht den Auftrag als Vertrauensbeweis in seine Ingenieurskompetenz und als Beitrag zur globalen Ernährungssicherheit, da die Anlage in Brunei bereits heute große Mengen hochwertigen Stickstoffdüngers für den Export produziert.

Finanzielle Details zu dem Auftrag wurden indes nicht veröffentlicht.

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