ThyssenKrupp-Aktie: Neue Hoffnung?

Die ThyssenKrupp-Aktie verzeichnet deutliche Kursgewinne, während der Konzern wichtige Entscheidungen zum Umbau und einer möglichen Partnerschaft mit Jindal Steel vorantreibt.

Auf einen Blick:
  • Kursgewinn von über 5 Prozent am Dienstag
  • Möglicher Einstieg von Jindal Steel bei Stahlsparte
  • JPMorgan hält an neutraler Bewertung fest
  • Umbau des Konzerns schreitet weiter voran

Inmitten der Unsicherheit an den Märkten aufgrund des Irankriegs und möglichen Auswirkungen auf die hiesige Wirtschaft treibt ThyssenKrupp seinen Konzernumbau munter voran. Jüngsten Medienberichten zufolge dürften wohl noch in diesem Monat wichtige Entscheidungen anstehen, darunter der angepeilte Einstieg des indischen Konzerns Jindal Steel bei der Stahlsparte.

Zwar lässt sich nur darüber spekulieren, wie erfolgreich solche und weitere Maßnahmen sein mögen, während gleichzeitig hohe Kosten für Wasserstoff die Entwicklung beim Grünstahl in Frage stellen. Die Anleger scheinen momentan dennoch neue Hoffnung zu schöpfen. Darauf weist zumindest der Aktienkurs von ThyssenKrupp am Dienstag hin.

ThyssenKrupp: Die Bullen schlagen zurück

Bereits im frühen Handel zog es die Thyssenkrupp-Aktie im hohen Tempo gen Norden. Der Kurs konnte sich bis zum Vormittag um 5,2 Prozent auf 9,26 Euro verbessern. Zwar atmeten die Märkte insgesamt nach den Rückschlägen vom Vortag auf. ThyssenKrupp gelingt es aber, noch deutlich mehr zuzulegen als der DAX im selben Zeitraum.

Thyssenkrupp Aktie Chart

Schützenhilfe erhalten die Bullen dabei von den Analysten der US-Bank JPMorgan, welche an ihrem neutralen Rating sowie dem Kursziel in Höhe von 10,10 Euro festhalten. Dabei beobachten die Börsenprofis allerdings auch, dass die Märkte aufgrund der Eskalation im Nahen Osten defensiver würden und unschöne Erinnerungen an den Ausbruch des Ukraine-Kriegs im Jahr 2022 wach würden.

Der erste Schritt

Die ThyssenKrupp-Aktie scheint sich behaupten zu können und zumindest die Linie bei 9 Euro wissen die Käufer nach einem kurzen Absacker am Montag wohl noch zu verteidigen. Die Hoffnung auf Besserung ist noch spürbar. Der Konzern steht jedoch weiterhin in der Bringschuld und sollte sich mit positiven Neuigkeiten vielleicht nicht allzu viel Zeit lassen.

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