Thyssenkrupp Rasselstein, Deutschlands einziger Hersteller von Weißblech, treibt seine Dekarbonisierung weiter voran. Gemeinsam mit VSB Integrated Energy Solutions errichtet das Unternehmen auf dem Werksgelände in Andernach eine Photovoltaik-Freiflächenanlage mit 8 Megawatt Leistung.
Der erzeugte Strom wird vollständig vor Ort genutzt und über ein langfristiges On-site Power Purchase Agreement (PPA) direkt an den Standort geliefert. Die Fertigstellung ist für Mitte 2027 vorgesehen.
Thyssenkrupp-Aktie: Grünstrom direkt vom Werk schafft Planungssicherheit
Die Anlage entsteht auf rund 5,2 Hektar Werksgelände und soll jährlich etwa 8 Gigawattstunden erneuerbaren Strom erzeugen – genug, um rechnerisch rund 2.000 Haushalte zu versorgen.
Für Thyssenkrupp Rasselstein bedeutet das vor allem eine langfristig planbare Versorgung mit Grünstrom, ohne selbst in Bau und Betrieb der Anlage investieren zu müssen. Diese Aufgaben übernimmt VSB, während Thyssenkrupp den erzeugten Strom über eine zunächst 20-jährige Laufzeit vollständig abnimmt. Das Projekt ist Teil der Grünstromstrategie von Thyssenkrupp Steel und soll den CO₂-Fußabdruck des Standorts sowie der dort produzierten Verpackungsstähle weiter senken.
Thyssenkrupp-Aktie: Klimaschutz als Wettbewerbsvorteil
Solche On-site-PPA-Modelle können Energiekosten besser kalkulierbar machen, die Abhängigkeit vom Strommarkt reduzieren und gleichzeitig die Nachhaltigkeitsbilanz verbessern. Zwar hat die EU kürzlich angekündigt, die CO2-Restriktionen für die Industrie nicht ganz so streng anzuziehen wie ursprünglich geplant. Sinkende Emissionen gelten langfristig aber weiterhin als strategischer Wettbewerbsvorteil.
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