Thyssenkrupp-Aktie: Irre stark!

Der Industriekonzern beliefert ein Wasserleitungsprojekt in Angola mit über 1.000 Tonnen seines nachhaltigen bluemint® Steel. Das Material soll die Trinkwasserversorgung verbessern.

Auf einen Blick:
  • Über 1.000 Tonnen CO2-reduzierter Stahl geliefert
  • Wasserleitungssystem mit 105 Kilometern Länge entsteht
  • Verbesserung der Trinkwasserversorgung für Luanda
  • Nachhaltiger Stahl für internationale Infrastrukturprojekte

Thyssenkrupp unterstützt die Wasserversorgung in Afrika: Demnach liefert der deutsche Industriekonzern für das groß angelegte Wasserleitungsprojekt Quilonga Grande in Angola rund 1.000 Tonnen CO2-reduzierten bluemint® Steel.

Thyssenkrupp-Aktie: Nachhaltiger Stahl aus Deutschland für Wasserleitungen in Angola

Das Warmband aus Duisburg wird bei Mannesmann Grossrohr in Salzgitter zu großdimensionierten Spiralnahtrohren verarbeitet, die Durchmesser zwischen 508 und 1.626 Millimetern erreichen. Für das Projekt kommen vor allem Rohre mit 1.220 Millimetern Durchmesser und rund 12 Millimetern Wandstärke zum Einsatz. Insgesamt entsteht ein neues Wassertransportsystem mit 105 Kilometern Leitungslänge.

Die Leitung soll die chronisch angespannte Trinkwasserversorgung der Hauptstadt Luanda verbessern, die bei rund zehn Millionen Einwohnern ein tägliches Defizit von 1,2 Millionen Kubikmetern aufweist. In vielen Stadtteilen erfolgt die Versorgung bislang überwiegend über Tankwagen. Das neue System gilt daher als zentraler Baustein für eine verlässliche, nachhaltige und zukunftsfähige Infrastruktur.

Mit bluemint® Steel liefert thyssenkrupp nach eigenen Angaben ein Material, das durch den Einsatz eines speziell aufbereiteten Schrottprodukts im Hochofenprozess deutlich geringere CO2-Emissionen verursacht, ohne Einbußen bei mechanischen Eigenschaften oder Verarbeitbarkeit.

Zur Einordnung: Das Projekt zeigt exemplarisch, wie CO2‑reduzierte Werkstoffe in internationale Entwicklungs‑ und Infrastrukturvorhaben integriert werden können – und wie Stahlhersteller zunehmend zu technologischen Partnern für klimafreundliche Infrastruktur werden.

Finanzielle Details zu dem Projekt wurden indes nicht veröffentlicht.

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