Thyssenkrupp-Aktie: Hier entscheidet sich die Zukunft!

Thyssenkrupp Steel treibt die klimaneutrale Transformation voran und richtet ein neues Labor für die Qualitätsprüfung von Rohstoffen in der Wasserstoff-Direktreduktion ein.

Auf einen Blick:
  • 2,4 Millionen Euro Investition in neues Labor
  • Prüfung von Eisenerzen für Wasserstoff-Prozesse
  • Grundlage für klimaneutrale Stahlproduktion
  • Flexiblere Rohstoffstrategie durch neue Anlage

Thyssenkrupp sendet erneut ein grünes Signal: Demnach treibt die Stahlsparte des Industriekonzerns ihre Transformation zur klimaneutralen Produktion weiter voran und investiert 2,4 Millionen Euro in ein neues Labor am Standort Duisburg‑Schwelgern.

Thyssenkrupp-Aktie: Spezielle Eisenerze und Pellets für grünen Stahl

Die Einrichtung erweitert das bestehende metallurgische Hochofenlabor und ermöglicht künftig ISO‑konforme Prüfungen für jene Eisenerze und Pellets, die in der geplanten wasserstoffbasierten Direktreduktionsanlage (DR‑Anlage) eingesetzt werden sollen.

Während klassische Hochofenprozesse mit kohlenstoffreichen Gasen bei über 1.000 Grad Celsius arbeiten, nutzt die Direktreduktion wasserstoffreiche Prozessgase bei niedrigeren Temperaturen. Die eingesetzten Rohstoffe müssen daher völlig andere Anforderungen erfüllen. Das neue Labor prüft unter realistischen Bedingungen, wie stabil Pellets und Stückerze im Wasserstoffprozess sind, ob sie zum Verklumpen neigen, wie schnell sie reduziert werden und wie gut sie sich für die Produktivität der Anlage eignen.

Besonders wichtig ist dies, weil Thyssenkrupp künftig eine Kombination aus DR‑Anlage und elektrischem Einschmelzer nutzt. Dadurch können neben speziellen DR‑Pellets auch herkömmliche Hochofenpellets verarbeitet werden – was die Rohstoffstrategie flexibler macht, aber eine präzise Qualitätskontrolle erfordert.

Thyssenkrupp-Aktie: Wichtiges Grundlage für Klima-Transformation

Mit dem neuen Labor schafft Thyssenkrupp Steel also eine zentrale technische Grundlage, um die Umstellung auf wasserstoffbasierte Stahlproduktion abzusichern und den Weg zur grünen Transformation des Duisburger Standorts zu ebnen.

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