ThyssenKrupp-Aktie: Erschütternd!

Die ThyssenKrupp-Aktie verliert massiv an Wert, da Zweifel an der Transaktion mit Jindal Steel aufkommen und Verhandlungen stocken. Der Kurs befindet sich in einem deutlichen Abwärtstrend.

Auf einen Blick:
  • Aktie verliert über 4 Prozent an einem Tag
  • Gerüchte um stockende Verhandlungen mit Jindal Steel
  • Kritik der IG Metall an möglichem Verkauf
  • Kurs zeigt klaren Abwärtstrend seit Wochen

Eine rasante Entwicklung hat sicherlich die Aktie von ThyssenKrupp genommen. -4,24 % standen am Freitagabend auf den Kurszettel. 7,64 Euro, so der Kurs der Duisburger jetzt, sind ein ganz klarer Abwärtstrend. 21,8 % Abstand zum GD 100 zeigen an, dass der Markt die Aktie schlicht und ergreifend hat fallen lassen. Auch die Statistik belegt, wie schwach derzeit der Zuspruch ist. Alleine innerhalb von einer Woche ging es wieder um rund 1,5 %abwärts. In den zurückliegenden vier Wochen hat das Papier 32,46 % abgegeben. Damit sind die zwischenzeitlichen Gewinne des Unternehmens deutlich schwächer geworden. Seit Jahresanfang ging es nun um -17 % abwärts. Offensichtlich hat die ThyssenKrupp inzwischen die Unterstützung am Markt etwas verloren.

ThyssenKrupp Nucera AG & Co. KGaA Aktie Chart

ThyssenKrupp: Die Verhandlungen mit Jindal stocken

Für die Duisburger ist der jüngste Kursverlust im Grunde genommen sogar ausgesprochen dramatisch. Aktuell steht die Aktie wohl vor allem deshalb unter Druck, weil es mittlerweile Zweifel am so genannten Stahldeal mit Jindal Steel geben soll. Die so genannte Transaktion mit dem familiengeführten indischen Stahlkonzern ist momentan zumindest in Gerüchten nach nicht mehr sicher. Es geht um den Einstieg von Jindal Steel bei TK SE.

Dabei wäre an sich der Vorteil für die ThyssenKrupp, dass das Stahlgeschäft, das ohnehin schwierig ist, in andere Hände gegeben würde und insofern sich die Risikoposition entsprechend reduziert. Bei der möglichen Übernahme oder Beteiligung gab es jedoch teilweise heftigen Widerspruch.

Zum Beispiel hatte die IG-Metall noch Ende vergangenen Jahres angekündigt, dem Verkauf nur dann zuzustimmen, wenn auch die Arbeitnehmer-Interessen entsprechend berücksichtigt würden. Fraglich ist jetzt, ob der Konzern tatsächlich jetzt schon in der Lage ist, den Stahlbereich zu verkaufen. Denn Jindal hält möglicherweise von dieser Art von Arbeitsplatzsicherung relativ wenig, sondern soll angeblich weitere Kostensenkung verlangt haben. Ob dies gelingt, steht möglicherweise in den Sternen. Insofern ist die Stimmung rund um die ThyssenKrupp in den vergangenen Tagen noch schlechter geworden. Jetzt wird ab Montag zu prüfen sein, ob das Unternehmen endlich den Boden am Aktienmarkt erreicht hat.

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