Am Montag kletterte die Thyssenkrupp-Aktie auf ein neues 3-Jahreshoch. Doch seitdem befindet sich der Kurs des deutschen Traditionskonzerns wieder im Rückwärtsgang. Bis zum Handelsschluss am Donnerstag hat die Aktie in Summe um knapp drei Prozent nachgegeben. Gibt es denn schlechte Nachrichten von Thyssenkrupp?
Weitere Stellenstreichungen gefordert
Ja, die gibt es. Medienberichten zufolge scheint es in den Übernahmegesprächen zu Thyssenkrupp Steel Europe mit dem indischen Stahlkonzern Jindal zu knirschen. Jindal verlangt offenbar weitere Kostensenkungen, die über die mit der Gewerkschaft vereinbarte Sanierung hinausgehen.
Die Konzernmutter hatte mit der IG Metall vereinbart, dass von den derzeit 26.000 Stellen 11.000 in Zukunft wegfallen. Nun scheinen weitere 2.000 bis 3.000 Jobs in Gefahr zu sein.
Die Gewerkschaft will davon allerdings nichts wissen. Sie bezeichnete die mit dem Mutterkonzern vereinbarten Sanierungsdetails als unantastbar. Laut IG Metall reichen sie aus, um die Stahltochter in eine erfolgreiche Zukunft zu führen.
Thyssenkrupp in der Bredouille
Thyssenkrupp bringt das in eine schwierige Situation. Weiteren Ärger mit der Gewerkschaft will sich der Konzern zweifellos ersparen.
Auf der anderen Seite könnte der Jindal-Konzern aber sein Kaufangebot zurückziehen, sofern Thyssenkrupp in dieser Frage keine Kompromissbereitschaft zeigt. Eine andere Option für die Zukunft der Stahlsparte existiert derzeit nicht. Das weiß auch Jindal und nutzt die Situation für ein besseres Verhandlungsergebnis aus.
Sollte der Verkauf der Stahlsparte noch auf den letzten Metern scheitern, würde die Thyssenkrupp-Aktie großen Schaden davontragen. Anleger würden sie fraglos mit einem herben Rücksetzer bestrafen.
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