ThyssenKrupp-Aktie: Donnerschlag!

Die ThyssenKrupp-Aktie verliert deutlich und fällt unter die psychologisch wichtige 10-Euro-Marke. Technische Indikatoren signalisieren einen Bruch der Aufwärtstrends.

Auf einen Blick:
  • Kursrutsch auf neues Tief von 9,43 Euro
  • Verlust der wichtigen 10-Euro-Schwelle
  • Bruch mittel- und langfristiger Aufwärtstrends
  • Schwäche durch allgemeine Börsenstimmung und Iran-Krise

Einen heftigen Schlag hatte gestern noch die Aktie von ThyssenKrupp hinnehmen müssen. Die Kurse waren um weitere -6,3 % gesunken. Sie erreichten einen Kurs in Höhe von nur noch 9,43 Euro. Heute nun setzte eine minimale Erholung ein. Die Notierungen kletterten bis dato um 0,8 %. Das wiederum führt den Kurs auf 9,51 Euro, ist aber noch nicht entscheidend viel besser.

Denn damit war das Papier inzwischen zum einen unter die wichtige Marke von 10 Euro gerutscht. Zum anderen sind auch formal betrachtet die Indikationen inzwischen wieder in Gefahr. Denn das Papier hat nun den so genannten GD 100 wie auch den GD 200 leicht unter kreuzt. Die Aktie hat also den mittelfristigen und den langfristigen Aufwärtstrend aus der Sicht der technischen Analysten nicht mehr verteidigen können.

Thyssenkrupp Aktie Chart

ThyssenKrupp: Das ist noch zu schwach

Dies ist allerdings angesichts des Umstandes, dass die Börsen ohnehin in schwacher Verfassung sind, nicht verwunderlich. Die Notierungen leiden sicherlich an der allgemein schlechten Stimmung wegen der Iran-Krise. Hier wird vor allem im Vordergrund stehen, dass die Energiekosten deutlich ansteigen.

Zum anderen rechnen die Marktteilnehmer damit, dass auch der internationale Handel generell erschwert wird. Am Ende ist hier eine kleine Konjunkturkrise in Sicht, die selbstverständlich auch ein Stahlunternehmen, wie es ThyssenKrupp in Teilen immer noch ist, treffen würden.

Dies wird den aktuell schwächeren Kurs erklären. Neue Nachrichten aus dem Unternehmen selbst hat es zuletzt kaum noch gegeben. Der Maschinenbau, so eine Meldung, sei schwächer in das neue Jahr gestartet.

Jetzt gilt es wahrscheinlich aus Sicht der meisten Investoren, die derzeitige Krise ein wenig abzuwarten und zu überstehen. Letztlich ist sehr langfristig betrachtet der Kurs noch immer ordentlich aufwärtsgelaufen. Zur Einordnung:

Innerhalb der vergangenen zwölf Monate war es vor dem heutigen Handelstag noch immer um 20 % aufwärts gegangen. Zwischenzeitlich hat das Unternehmen auch seine Tochter TKMS an die Börse gebracht und dementsprechend auch noch an Substanz an den Börsen verloren, ohne dass sich dies massiv im Kurs zeigt. Daher ist noch keine Panik in Sicht.

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