Thyssenkrupp meldet einen Meilenstein für sein Stahlgeschäft. Demnach liefert der Konzern sogenannten bluemint® recycled an den Münchner Autobauer BMW. Jene Stahlmarke ist ein bilanzielles Recyclingprodukt und kann dadurch den CO2-Fußabdruck des Abnehmers verkleinern.
Thyssenkrupp-Aktie: BMW nutzt CO2-schonenden Stahl für iX3
Der Stahl soll für die Serienproduktion des BMW iX3 genutzt werden. Der Werkstoff kommt in besonders sensiblen Bereichen zum Einsatz: in der Außenhaut, in Innenbauteilen sowie im Batteriegehäuse des Elektro-SUV. Laut Unternehmen erfüllt bluemint® recycled dieselben Qualitäts- und Sicherheitsanforderungen wie herkömmlicher Primärstahl – ein entscheidender Punkt, da gerade Außenhautbauteile höchste Oberflächenqualität und Formbarkeit verlangen.
Im Batteriegehäuse spielt bluemint® recycled indes weitere Stärken aus: hohe Temperaturbeständigkeit, Nichtbrennbarkeit und gute elektromagnetische Abschirmung – wichtige Faktoren für Sicherheit und Systemstabilität im Elektrofahrzeug.
Der Stahl enthält einen hohen Anteil speziell aufbereiteten Schrotts. Dadurch sinkt der Bedarf an Eisenerz und Kokskohle, was die CO2‑Emissionen im Produktionsprozess spürbar reduziert. Die Einsparung ist vom TÜV Süd verifiziert und wird über ein bilanzielles Zuweisungsverfahren einzelnen Produkten zugerechnet.
Für BMW bedeutet das: Der Stahl verbessert die Klimabilanz des iX3 – ein Vorteil angesichts immer strengerer Vorgaben und steigender CO2‑Kosten.
Finanzielle Details zum Deal wurden indes nicht veröffentlicht. Unklar blieb auch, wie viel Stahl BMW konkret von Thyssenkrupp pro Jahr abnehmen wird.
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