Das Analysehaus Wall Street Zen hat seine Einschätzung für Thermo Fisher Scientific geändert. Die Experten hoben ihre Einstufung gestern von „Hold“ auf „Buy“ an. Am breiten Markt überwiegt für den US-Konzern mit der ISIN US8835561023 damit weiterhin eine optimistische Grundhaltung. Der Analystenkonsens lautet im Schnitt auf „Moderate Buy“, bei einem durchschnittlichen Kursziel von 628,78 US-Dollar.
Die Anhebung spiegelt das anhaltende Vertrauen in das operative Profil des Unternehmens wider. Nachdem die Notierung im US-Handel zuletzt bei 655,49 US-Dollar eröffnet hatte, sehen Marktbeobachter die fundamentale Entwicklung durch die jüngsten Geschäftszahlen untermauert.
Überzeugende Quartalsergebnisse und stabile Jahresziele
Rückhalt lieferten die jüngsten Zahlen für das abgelaufene Jahresviertel, die das Unternehmen am 23. Juli veröffentlichte. Der Umsatz stieg im Vorjahresvergleich um 10,5 Prozent auf 11,99 Milliarden US-Dollar. Damit übertraf der Konzern die durchschnittlichen Analystenschätzungen, die im Vorfeld bei 11,71 Milliarden US-Dollar gelegen hatten.
Auch auf der Ertragsseite übertraf das Unternehmen die Markterwartungen deutlich. Der bereinigte Gewinn je Aktie belief sich im Berichtszeitraum auf 6,03 US-Dollar, während der Konsens lediglich von 5,71 US-Dollar ausgegangen war.
Für das gesamte Geschäftsjahr 2026 stellt das Management einen Gewinn in der Spanne von 24,930 bis 25,330 US-Dollar je Aktie in Aussicht. Die durchschnittliche Schätzung der Analysten bewegt sich mit 25,13 US-Dollar je Anteilsschein exakt innerhalb dieses Zielkorridors.
Strategisch baut der Life-Sciences-Ausrüster seine Marktposition zudem über Zukäufe aus, darunter die im Juli 2024 abgeschlossene Übernahme von Olink. Zudem gilt das Unternehmen im wachsenden Markt für zellfreie Biologika als einer der führenden globalen Anbieter.
Dividende steht bevor und Aktie nahe Jahreshoch
Neben der operativen Entwicklung fließen weiterhin regelmäßige Erträge an die Anteilseigner. Das Unternehmen zahlt am 15. Oktober eine Quartalsdividende von 0,47 US-Dollar je Aktie an jene Investoren aus, die zum Stichtag am 15. September im Register eingetragen waren. Auf das Gesamtjahr hochgerechnet entspricht dies einer Ausschüttung von 1,88 US-Dollar.
Die Eigentümerstruktur bleibt fest in der Hand professioneller Anleger. Während Insider zuletzt 0,33 Prozent der Anteile hielten, befanden sich 89,23 Prozent in den Händen institutioneller Investoren. Im europäischen Handel beendete das Papier den Freitag bei einem Schlusskurs von 581,80 Euro. Vom 52-Wochen-Hoch bei 603,00 Euro trennt die Aktie damit lediglich ein Abstand von 3,5 Prozent.
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