Für die The Trade-Aktionäre kommt es immer bitterer. Die Aktie des Adtech-Unternehmens setzte mit einem Kursverlust von sechs Prozent ihren jüngsten Sinkflug fort und fiel auf ein neues 5-Jahrestief. Was zieht die The Trade Desk-Aktie immer tiefer in den Kurskeller?
Die nächste Hiobsbotschaft
Der unmittelbare Auslöser für den Kurssturz am heutigen Tag war ein Bericht in der Fachzeitschrift Ad Age. Demnach hat die große Werbeholding Omnicom eine externe Prüfung der Gebührenpraktiken von The Trade Desk eingeleitet. Anleger reagierten darauf mit großer Verunsicherung, da solche Prüfungen das Vertrauen in das Geschäftsmodell und die Transparenz der Plattform belasten können.
Dieser neue Bericht folgt auf eine bereits angespannte Stimmung, nachdem die Publicis Groupe in der vergangenen Woche die Zusammenarbeit mit The Trade Desk aufgrund von Vorwürfen bezüglich versteckter Gebühren auf den Prüfstand gestellt hatte. Dieser Vertrauensverlust durch zwei große Branchenakteure innerhalb kurzer Zeit hat den Verkaufsdruck auf die The Trade Desk-Aktie massiv erhöht.
The Trade Desk steht ohnehin unter Beobachtung, da das Unternehmen versucht, das Verhältnis zwischen Werbeagenturen und Markenherstellern (den Kunden der Agenturen) zu verändern. Das Werbetechnologieunternehmen strebt eine direktere Zusammenarbeit mit den Markenunternehmen an, was zu Spannungen mit den etablierten Agentur-Holdings führt.
Nicht in das Messer greifen!
Neben den aktuellen Nachrichten gibt es bei Investoren bereits seit Längerem Sorgen über eine Abschwächung des Wachstums und einen intensiveren Wettbewerb im Ad-Tech-Bereich. Die The Trade Desk-Aktie bleibt vor diesem Hintergrund ein fallendes Messer, in das man bekanntermaßen besser nicht greifen sollte.
Trade Desk-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Trade Desk-Analyse vom 25. März liefert die Antwort:
Die neusten Trade Desk-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Trade Desk-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 25. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
