Manchmal läuft es einfach. Texas Instruments hat am Mittwochabend Quartalszahlen geliefert, die den Konsens nicht nur knapp übertrafen, sondern ihn regelrecht abräumten. Die Aktie schoss daraufhin im nachbörslichen Handel um rund 11 Prozent nach oben. Kein Zögern, kein „ja, aber“. Einfach rauf.
Weit über dem, was Analysten erwartet hatten
Neun Analysten, befragt von Zacks Investment Research, hatten im Schnitt 1,37 Dollar Gewinn je Aktie erwartet. Texas Instruments lieferte 1,68 Dollar. Beim Umsatz war das Bild ähnlich: 4,83 Milliarden Dollar standen am Ende des ersten Quartals auf der Rechnung, erwartet hatten acht Analysten laut Zacks rund 4,52 bis 4,53 Milliarden. Das ist kein knappes Drüberliegen, das ist ein ordentlicher Abstand.
Den stärksten Anteil daran hatte das Analog-Geschäft, das um 22 Prozent im Jahresvergleich auf 3,92 Milliarden Dollar kletterte. Wachstumstreiber waren laut CEO Haviv Ilan vor allem Industriekunden und das Rechenzentrum-Geschäft. „Unser operativer Cashflow von 7,8 Milliarden Dollar für die vergangenen zwölf Monate unterstreicht die Stärke unseres Geschäftsmodells und den Vorteil unserer 300-Millimeter-Produktion“, sagte Ilan.
Und der Ausblick? Auch der sitzt
Für das laufende zweite Quartal erwartet Texas Instruments einen Umsatz zwischen 5 und 5,4 Milliarden Dollar. Die Wall Street hatte 4,86 Milliarden auf dem Zettel. Beim bereinigten Gewinn je Aktie peilt das Unternehmen 1,77 bis 2,05 Dollar an, der Konsens lag bei 1,57 Dollar.
Das ist die Kombination, auf die Anleger warten: starke Vergangenheit, überzeugender Ausblick. Beides zusammen gibt es selten genug.
Texas Instruments Incorporated Aktie Chart
Datenzentren als neuer Rückenwind
Was hinter den Zahlen steckt, ist kein Zufall. Der Boom bei Rechenzentren, der bislang vor allem Nvidia und den großen Speicherchip-Herstellern zugutekam, erreicht nun auch die Analog-Sparte. Texas Instruments profitiert davon, dass in jedem Datenzentrum Unmengen an Analog-Chips für Stromversorgung, Signalverarbeitung und Steuerung gebraucht werden. Das ist kein glamouröses Geschäft, aber ein stabiles, und offenbar gerade ein wachsendes.
1,68 Dollar je Aktie, 19 Prozent Umsatzwachstum, 11 Prozent nachbörsliches Plus. Manchmal ist die Geschichte eben so einfach wie die Zahlen.
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