Rückschlag für Tesla in Deutschland: Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters haben hiesige Behörden das Ermittlungsverfahren gegen ein IG‑Metall‑Mitglied eingestellt, das angeblich eine Betriebsratssitzung im Tesla‑Werk Grünheide heimlich aufgezeichnet haben sollte.
Tesla-Aktie: Staatsanwaltschaft sieht keine Hinweise auf unerlaubte Abhörung
Tesla hatte im Februar Strafanzeige gestellt und behauptet, der Arbeitnehmervertreter habe die Sitzung mit einem Laptop unerlaubt mitgeschnitten. Laut Staatsanwaltschaft fanden die Ermittler jedoch keinerlei Hinweise, dass das Mikrofon des Geräts während der Sitzung aktiv war oder eine Aufnahme stattgefunden hat. Sobald der vollständige Polizeibericht vorliegt, soll das Verfahren endgültig abgeschlossen werden.
Der Fall steht exemplarisch für die angespannte Beziehung zwischen Tesla und der IG Metall. Seit Monaten wirft die Organisation dem Unternehmen vor, gewerkschaftliche Strukturen zu behindern, Beschäftigte unter Druck zu setzen und Betriebsratsarbeit zu erschweren.
Erst kürzlich hatte die Gewerkschaft bei den Betriebsratswahlen einen Rückschlag erlitten, nach einem erbittert geführten Wahlkampf. Die IG Metall wirft dem Management in Grünheide bezüglich der Wahl Drohungen gegen die Belegschaft vor und kündigte hierzu juristische Schritte an.
Tesla wiederum kritisiert die IG Metall öffentlich und versucht, sich als moderner, gewerkschaftsunabhängiger Arbeitgeber zu positionieren.
Tesla-Aktie: Streit mit Arbeitnehmervertretern auch in anderen Ländern
Auch international steht Tesla unter Druck: In Schweden laufen weiterhin Auseinandersetzungen um Tarifverträge, in den USA wächst die gewerkschaftliche Organisierung in mehreren Werken. Die Vorgänge in Grünheide werden deshalb auch als Testfall für Teslas Umgang mit Arbeitnehmervertretungen weltweit gesehen.
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