Teslas Auslieferungen der in China gefertigten Modelle Model 3 und Model Y stiegen im Oktober gegenüber dem Vorjahr um 10,3% auf 67.829 Fahrzeuge. Das berichtete Reuters am Dienstag. Medienberichte brachten den gestrigen Kursanstieg um 4,9% mit Elon Musks angekündigter Produktionsverlagerung zugunsten des Cybercab in Verbindung.
Laut Reuters kündigte der Tesla-Chef an, die Cybertruck-Produktion in der Gigafactory Texas etwa Mitte 2027 auslaufen zu lassen. Damit soll Platz für eine höhere Cybercab-Produktion entstehen. Die Ankündigung betrifft damit die künftige Nutzung der Produktionskapazitäten in Texas.
China-Zahlen mit gegenläufigen Vergleichen
Die chinesischen Auslieferungszahlen umfassen auch Exporte. Gegenüber September gingen sie laut Reuters um 28,9% zurück. Dem Zuwachs im Jahresvergleich stand damit ein deutlicher Rückgang gegenüber dem Vormonat gegenüber.
Aus mehreren europäischen Ländern kamen dagegen steigende Neuzulassungen im Jahresvergleich. In Portugal legten Teslas Registrierungen im Oktober um 186,1% auf 412 Fahrzeuge zu. Reuters berichtete darüber am Montag unter Berufung auf den Branchenverband ACAP.
In Norwegen stiegen die Neuzulassungen im selben Monat um 130,7% auf 1.548 Fahrzeuge. Die ebenfalls am Montag von Reuters veröffentlichten Angaben stammen vom Datendienstleister OFV.
Für Italien meldete Reuters am Montag einen Anstieg der Oktober-Neuzulassungen um 94% auf 497 Fahrzeuge. Grundlage waren Daten des italienischen Verkehrsministeriums.
Politische Sorgen beim vorausgegangenen Rückgang
Den vorausgegangenen Verkaufsdruck bei Tesla ordnete Reuters gestern in einen breiteren Marktzusammenhang ein. Anleger hätten befürchtet, dass Erfolge der Demokraten bei den US-Zwischenwahlen den Ausbau von Rechenzentren verlangsamen könnten. Diese Sorge war dem Bericht zufolge ein Marktumfeld für Teslas frühere Kursverluste, keine Ankündigung des Unternehmens.
Stand heute, 07. November: Tesla – Kaufen, halten oder verkaufen?
Wer in Tesla investiert ist oder einen Einstieg prüft, sollte die Lage jetzt neu bewerten. Die Gratis-Analyse vom 07. November gibt die klare Antwort – und zeigt, warum Abwarten gerade jetzt riskanter sein kann, als es wirkt.
