Tesla rollt. Buchstäblich. Am Samstag kündigte der Konzern an, seinen Robotaxi-Dienst auf Dallas und Houston auszuweiten. Auf X tauchten zwei Videos auf, die Model Y SUVs zeigen, die durch die texanischen Staedte gleiten. Vordersitz leer. Kein Fahrer, kein Sicherheitsmonitor. CEO Elon Musk teilte den Post mit dem lapidaren Hinweis: „Try Tesla Robotaxi in Dallas & Houston!“
Mehr Details gab es nicht. Keine Flottengröße, keine Preise, keine Zeitpläne. Tesla halt.
Waymo schaut zu, Amazon auch
Das Timing ist kein Zufall. Alphabets Waymo und Amazons Zoox beschleunigen gerade ihre eigene Expansion im Robotaxi-Geschäft. Tesla reagiert. Oder versucht zumindest, den Eindruck zu erwecken, dass man mithält. Der Dienst startete ursprünglich in einem begrenzten Bereich in Austin, mit menschlichen Sicherheitsmonitoren und allerlei Einschränkungen. Inzwischen ist das Servicegebiet größer, die Monitore verschwinden. Ausserdem gibt es seit einiger Zeit einen Fahrdienst in der San Francisco Bay Area.
Das ist demnach mehr als nichts. Aber eben auch weniger als das, was Musk versprochen hatte.
1,3 Billionen Dollar auf eine Karte
Musk hatte angekündigt, dass Teslas Robotaxis bis Ende 2025 in mehreren US-Metropolen weit verbreitet sein würden. Dieses Ziel hat er verfehlt. Nun kommen Dallas und Houston dazu, ohne genaue Angaben, wie groß der Dienst dort wirklich ist.
Gleichzeitig hängt Teslas Bewertung von rund 1,3 Billionen Dollar wesentlich an genau dieser Wette: KI, autonomes Fahren, Robotik. Nicht mehr das Elektroauto-Geschäft, das zuletzt unter Druck stand. Der Schwenk ist vollzogen. Ob er trägt, zeigt sich nicht in Ankündigungen auf X, sondern in Flottengrößen, Umsätzen und Unfallbilanzen.
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