Tesla verhandelt nach übereinstimmenden Medienberichten über den Kauf von Solar-Produktionsanlagen im Wert von etwa 2,9 Milliarden Dollar von chinesischen Zulieferern. Zu den Verhandlungspartnern zählen unter anderem Suzhou Maxwell Technologies, S.C. New Energy Tech und Laplace Renewable. Die Aktien der beteiligten Unternehmen reagierten positiv: Suzhou Maxwell legte am Freitag an der chinesischen Börse um rund 12 Prozent zu, andere Namen gewannen mehr als 7 Prozent.
Suzhou Maxwell als Spitzenreiter im Rennen
Suzhou Maxwell gilt als führender Kandidat für den Deal. Das Unternehmen ist der größte Hersteller von Siebdruckausrüstung für die Produktion von Solarzellen. Nach Informationen aus Branchenkreisen bemüht sich Maxwell derzeit um die regulatorische Genehmigung der chinesischen Behörden, um die Solar-Ausrüstung für Teslas Projekt exportieren zu dürfen.
Die beteiligten Unternehmen sollen die Ausrüstung noch vor diesem Herbst liefern, wie eine Reuters-Meldung unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen berichtet. Diese Zeitvorgabe erscheint ambitioniert und dürfte erheblichen Druck auf alle Beteiligten ausüben.
Tesla Aktie Chart
Musks ehrgeizige Solar-Vision trifft auf Zollbarrieren
Das Vorhaben fügt sich in Elon Musks erklärtes Ziel ein, bis 2028 eine Solarkapazität von 100 Gigawatt in den USA aufzubauen. Diese Kapazität soll hauptsächlich den Betrieb von Tesla decken, teilweise aber auch Bedürfnisse von SpaceX erfüllen. Musk hatte im Januar erklärt, dass Solarenergie den gesamten Strombedarf der USA decken könnte, einschließlich der wachsenden Nachfrage durch die zunehmende Zahl von Rechenzentren.
Allerdings steht der US-Solarmarkt unter erheblichem Zollschutz. Die Regierung hat Zölle eingeführt, um Importe kostengünstigerer Panels und Zellen aus China und Südostasien zu begrenzen. Viele chinesische Unternehmen unterhalten in diesen Regionen Produktionsstätten. Wie Tesla diese regulatorischen Hürden überwinden will, bleibt eine offene Frage. Die Diskrepanz zwischen der Notwendigkeit schneller Lieferungen und den bestehenden Handelsbeschränkungen könnte sich als größte Herausforderung für das ambitionierte Projekt erweisen.
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