Die Zahlen sind da und sie enttäuschen. Tesla hat im ersten Quartal 358.023 Fahrzeuge ausgeliefert. Das klingt nach viel, ist es auch. Aber die Analysten hatten mit 365.000 Einheiten gerechnet. Die Differenz mag klein erscheinen, doch an der Börse zählt jedes Detail. Die Aktie reagierte prompt mit einem Minus von 3,2 Prozent.
Interessant wird es beim Blick auf die Produktion. Tesla stellte im gleichen Zeitraum 408.386 Fahrzeuge her. Das bedeutet einen deutlichen Überhang, der irgendwo geparkt werden muss. Von den ausgelieferten Fahrzeugen entfielen 341.893 auf die Modelle 3 und Y, während die anderen Modelle nur 16.130 Einheiten beisteuerten. Im Vergleich zum Vorjahresquartal bedeutet das immerhin ein Plus von 6,2 Prozent.
Tesla Aktie Chart
Der Steuertrick ist vorbei
Das eigentliche Problem liegt woanders. Das Auslaufen der Steuergutschrift für Elektrofahrzeuge hat die Nachfrage spürbar gebremst. In der zweiten Jahreshälfte 2025 und auch jetzt Anfang 2026 macht sich das deutlich bemerkbar. Die Kunden hatten ihre Käufe vorgezogen, solange es noch Geld vom Staat gab. Jetzt fehlt dieser Anreiz.
Tesla selbst bleibt optimistisch und verweist auf die langfristigen Prognosen. Analysten rechnen für 2026 mit 1,69 Millionen ausgelieferten Fahrzeugen, für 2027 mit 1,88 Millionen und für 2028 mit 2,13 Millionen. Die magische Grenze von 3 Millionen Fahrzeugen soll erst 2030 fallen. Das ist noch ein weiter Weg.
Die Börse jedenfalls zeigt sich skeptisch. Mit einem Minus von über 15 Prozent seit Jahresbeginn hinkt Tesla dem breiten Markt deutlich hinterher. Die Marktkapitalisierung liegt bei 1,39 Billionen Dollar. Voraussichtlich am 22. April stehen die vollständigen Quartalszahlen an. Bis dahin dürfte die Nervosität bleiben.
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