Tesla-Aktie: Das dicke Ende kommt noch!

Teslas Quartalsgewinn übertrifft Erwartungen, doch die Aktie steht vor einer Weichenstellung.

Auf einen Blick:
  • Tesla steckt 2 Milliarden Dollar in Elon Musks KI-Firma xAI
  • Investitionsausgaben verdoppeln sich 2026 auf über 20 Milliarden Dollar
  • Cybercab-Produktion soll 2026 starten, trotz regulatorischer Hürden
  • Umsatz 2025 erstmals rückläufig, Energiesparte glänzt mit Rekorderlös

Die Tesla-Aktie zeigt sich nach den jüngsten Quartalszahlen zunächst freundlich. In Frankfurt gewann der Wert rund 1,8 % hinzu. Doch die wirklich interessante Frage lautet nicht, wie die Aktie heute reagiert. Sondern ob Anleger bereit sind, für Musks KI-Versprechen tief in die Tasche zu greifen.

Tesla pumpt jetzt 2 Milliarden Dollar in xAI, Musks KI-Unternehmen. Das soll die autonomen Fahrfunktionen voranbringen. Gleichzeitig will der Konzern in diesem Jahr die Produktion des Cybercab starten, jenes Robotaxis ohne Lenkrad und Pedale. Klingt futuristisch. Nur hat Musk in der Vergangenheit schon so manchen Zeitplan grandios verfehlt.

Die Zahlen selbst zeigen ein gemischtes Bild. Der bereinigte Gewinn je Aktie lag im vierten Quartal bei 50 Cent und damit über den Erwartungen von 45 Cent. Die operative Marge im Autogeschäft ohne Emissionszertifikate verbesserte sich auf 17,9 % nach 13,6 % im Vorjahr. Das ist deutlich besser als die erwarteten 14,3 %. Allerdings sank der Nettogewinn um satte 61 % auf 840 Millionen Dollar.

Der Preis für die Zukunft wird teuer

Was Tesla-Anlegern jetzt wirklich Sorgen bereiten sollte, sind die explodierenden Investitionskosten. CFO Vaibhav Taneja kündigte an, dass die Investitionsausgaben 2026 auf über 20 Milliarden Dollar steigen werden. Das ist mehr als das Doppelte der 8,5 Milliarden Dollar aus dem Jahr 2025. Geld fließt in Fabriken für humanoide Roboter, in autonome Fahrtechnologie und eben in xAI.

Gleichzeitig kämpft das Kerngeschäft. Der Umsatz fiel 2025 um 3 % auf rund 94,83 Milliarden Dollar. Es ist das erste Mal überhaupt, dass Tesla einen Jahresumsatzrückgang verbucht. Rabatte und günstigere Modellvarianten halten die Verkaufszahlen notdürftig über Wasser. Für 2026 erwarten Analysten immerhin 1,77 Millionen ausgelieferte Fahrzeuge, ein Plus von 8,2 %.

Einzig die Energiesparte glänzt. Der Umsatz stieg im vierten Quartal um 25,5 % auf Rekordniveau von 3,84 Milliarden Dollar. Hier profitiert Tesla von der Nachfrage nach Batteriespeichern für Stromnetze. Das tröstet aber nur bedingt über die Schwäche im Autogeschäft hinweg. Anleger müssen sich jetzt entscheiden, ob sie Musks Vision vom KI-Konzern kaufen oder ob ihnen das Risiko zu hoch wird.

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