Tesla-Aktie: Böse Rückschläge – aber …!

Tesla verzeichnet starke Absatzrückgänge in mehreren europäischen Märkten, während die Neuzulassungen in Norwegen deutlich zulegen.

Auf einen Blick:
  • Starke Verkaufsrückgänge in Schweden und Frankreich
  • Norwegen verzeichnet deutliches Absatzplus
  • Wachsender Wettbewerb belastet Tesla in Europa
  • Preissenkungen zeigen nicht überall Wirkung

Die Absatzkrise bei Tesla geht in die nächste Runde: Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters gingen die Elektroautoverkäufe des US-Konzerns in vielen europäischen Ländern zum Jahresende erneut zurück.

Tesla-Aktie: Heftiger Absatzeinbruch in Europa

Besonders heftig fällt der Einbruch in Schweden und Frankreich aus: Dort sackten die Neuzulassungen im Dezember um 71 % bzw. 66 % ab. Auch in Spanien, Portugal und Belgien verzeichnete Elon Musks Konzern zweistellige Rückgänge. Branchenbeobachter führen das auf wachsende Konkurrenz, ein in die Jahre gekommenes Modellangebot und politische Kontroversen rund um Musk zurück.

Tesla musste zudem einen unerwartet starken Rückgang auch der weltweiten Auslieferungen im vierten Quartal hinnehmen – die Aktie reagierte Ende letzter Woche prompt mit einem Minus. Trotz günstigerer Varianten des Model Y und Model 3 blieb die erhoffte Trendwende bislang also aus.

Tesla-Aktie: Norwegen als strahlende Ausnahme

Ganz anders das Bild in Norwegen: Dort schnellten die Tesla-Neuzulassungen im Dezember um beeindruckende 89 % nach oben. Mit mehr als 19 % Marktanteil erreichte der Hersteller 2025 einen neuen Jahresrekord. Das skandinavische Land gilt als Vorreiter der Elektromobilität – fast alle Neuwagen fahren dort bereits elektrisch.

Zur Einordnung: Tesla bleibt ein zentraler Treiber der Elektromobilität, kämpft aber in Europa und anderen Regionen zunehmend mit stärkerem Wettbewerb und politischer Angreifbarkeit. Die Strategie, über Preissenkungen Marktanteile zu verteidigen, wirkt nicht überall – doch Norwegen zeigt, dass die Marke weiterhin enorme Zugkraft entwickeln kann.

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