Zum Start des neuen Jahres informierte Tesla über die jüngsten Absatzzahlen und sorgte damit auf ganzer Linie für Ernüchterung. Im vierten Quartal rutschten die Neuzulassungen weltweit um rund 15 Prozent auf 418.227 Fahrzeuge ab. Das Gesamtjahr 2025 wurde mit 1,56 Millionen ausgelieferten Fahrzeugen beendet. Damit entwickelten die Zahlen sich zum zweiten Jahr in Folge rückläufig.
In den letzten Tagen zeichnete sich bereits ab, dass Tesla die Marktführerschaft bei E-Autos an BYD abgeben würde, was nun mehr oder minder als bestätigt angesehen werden darf. Überraschend kommt all das nicht. Wegfallende Steuergutschriften in den USA, eine angestaubte Produktpalette und der miese Ruf von CEO Elon Musk mussten zwangsläufig ihre Spuren hinterlassen.
Tesla auf wackeligen Beinen
Die Aktionäre störten sich daran zuletzt nicht allzu sehr und die Tesla-Aktie konnte im vergangenen Monat sogar zeitweise neue Kursrekorde aufstellen. Doch am Freitag gelang es nicht, die schwachen Zahlen einfach wegzulächeln. Mit der Tesla-Aktie ging es um 2,6 Prozent auf 438,07 US-Dollar abwärts.
Tesla Aktie Chart
Getragen wird der Titel weiterhin von Fantasien um einen furiosen Durchbruch bei Robotaxis. Dabei soll an dieser Stelle nicht verschwiegen werden, dass Tesla in diesem Segment durchaus beachtliche Fortschritte erreichen konnte. Doch von der Vision eines flächendeckenden Services ist man noch weit entfernt und die Konkurrenz ist zum Teil schon deutlich weiter. Sich auf Erfolge bei Robotaxis zu verlassen, ist daher noch immer eine große und riskante Wette.
Brüchige Basis
Der anhaltende Abwärtstrend beim Fundament von Tesla ist weiterhin als ein klares Warnsignal zu verstehen. Dass die Aktie die Schwäche bei den Absatzzahlen noch immer nicht adäquat abbildet, führt zu einem umso höheren Risiko. Sollten die Träume über einen schnellen Erfolg mit Robotaxis eines Tages doch noch platzen, so wäre eine heftige Korrektur programmiert.
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