Die Tesla-Aktie gerät nach schwachen Absatzzahlen aus Spanien in den Fokus. Dort brachte der Elektroautohersteller im Dezember lediglich 1.794 Fahrzeuge auf die Straße – ein Minus von 44,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Die vom Branchenverband ANFAC veröffentlichten Daten nähren Zweifel an der Wettbewerbsposition des Unternehmens in Europa.
Auffällig ist vor allem der Kontrast zum Gesamtmarkt: Während Tesla in Spanien deutlich nachgab, wuchs der Markt für elektrifizierte Fahrzeuge um 94,6 Prozent. In dieser Kategorie sind sowohl reine Elektroautos als auch Hybridmodelle enthalten.
Jahresbilanz signalisiert anhaltenden Gegenwind
Auf das Gesamtjahr 2025 gerechnet gingen Teslas Verkäufe in Spanien im Vergleich zu 2024 um 4 Prozent zurück. Das wirkt zunächst überschaubar, erhält jedoch vor dem Hintergrund eines stark expandierenden Marktes für elektrifizierte Fahrzeuge ein anderes Gewicht: Während andere Hersteller vom Boom profitierten, büßte Tesla Marktanteile ein.
Die spanischen Zahlen könnten damit ein Warnsignal für größere Herausforderungen in Europa sein. Spanien gilt als wichtiger Gradmesser für die Entwicklung in Südeuropa, wo Förderprogramme und steigendes Umweltbewusstsein die Nachfrage nach elektrifizierten Fahrzeugen antreiben.
Wettbewerbsdruck wächst
Der kräftige Rückgang im Dezember deutet darauf hin, dass Tesla im vierten Quartal spürbar unter Druck stand. Als mögliche Faktoren gelten der zunehmende Wettbewerb durch europäische und asiatische Hersteller sowie die Preisstrategien der Konkurrenz.
Für Investoren stellt sich nun die Frage, wie aussagekräftig die Werte aus Spanien für andere europäische Märkte sind. In den kommenden Wochen wird sich zeigen, ob Tesla seine Position im wachsenden europäischen Elektromobilitätsmarkt stabilisieren kann – oder ob weitere Marktanteilsverluste drohen.
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