Tesla Aktie: 890 Millionen aus SpaceX und xAI

Tesla treibt autonomes Fahren voran: Robotaxi-Service in den USA, FSD-Abonnements in Europa und Cybercab-Produktion gestartet.

Auf einen Blick:
  • FSD-Abonnements in Deutschland und Schweden
  • Robotaxi-Service in Dallas und Houston
  • Cybercab-Produktion ohne Lenkrad gestartet
  • Milliardeneinnahmen aus Musk-Netzwerk-Geschäften

Tesla schaltet beim autonomen Fahren einen Gang höher. Mit dem Slogan „Du musst nicht mehr fahren“ untermauert der Konzern sein Vertrauen in die Full Self-Driving-Technologie (FSD). Während die Cybercab-Produktion bereits läuft, tastet sich das Unternehmen nun tiefer in den europäischen Markt vor.

Expansion der Software-Dienste

In Dallas und Houston bietet Tesla bereits einen fahrerlosen Robotaxi-Service an. Parallel dazu startete im April die Fertigung des Cybercab — ein Fahrzeug, das komplett auf Lenkrad und Pedale verzichtet. Für das dritte Quartal strebt das Management die behördliche Genehmigung für den FSD-Einsatz in China an.

In Europa wird die Technologie ebenfalls präsenter. In dieser Woche starteten FSD-Abonnements in Deutschland und Schweden. Damit treibt Tesla die Monetarisierung seiner Software in wichtigen Schlüsselmärkten voran.

Milliardengeschäfte im Musk-Netzwerk

Abseits der Straße rücken die Verflechtungen innerhalb des Musk-Imperiums in den Fokus. Ein aktueller Bericht weist Einnahmen von rund 890 Millionen US-Dollar aus Geschäften mit SpaceX und xAI seit 2023 aus. Hinzu kommen Erlöse aus dem Verkauf von Cybertrucks und Megapack-Energiespeichern.

Die Aktie reagierte positiv auf die Nachrichtenlage und schloss am Freitag bei 367,05 Euro. Das entspricht einem Plus von 2,10 Prozent. Auf Monatssicht konnte das Papier bereits um mehr als zehn Prozent zulegen.

Der Markt honoriert damit offenbar die Fortschritte bei der Software-Monetarisierung. Trotz kurzfristiger Bedenken wegen Preiserhöhungen beim Model Y in den USA überwiegt derzeit der Optimismus hinsichtlich der langfristigen Autonomie-Strategie.

Die Analysten bleiben derweil gespalten. Während Barclays ein Kursziel von 360 US-Dollar ausgibt, sieht Piper Sandler das Potenzial bei 500 US-Dollar. Ben Kallo von Robert W. Baird ist mit einem Ziel von 538 US-Dollar noch optimistischer.

Die regulatorische Hürde in China bleibt der nächste große Meilenstein. Sollte die Genehmigung im dritten Quartal erfolgen, könnte dies die globale Skalierung der FSD-Software massiv beschleunigen.

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