TeraWulf-Aktie: Aktionäre zahlen die Rechnung!

Der Bitcoin-Miner TeraWulf verfehlt Umsatzerwartungen und kündigt eine Kapitalerhöhung von 900 Millionen Dollar an, was zu einer deutlichen Verwässerung bestehender Anteile führt.

Auf einen Blick:
  • Q1-Umsatz von 30 bis 35 Millionen Dollar verfehlt Analystenerwartung von 37,5 Millionen
  • Bereinigtes EBITDA zwischen null und 3 Millionen Dollar
  • Aktienangebot auf 47,4 Millionen Aktien zu je 19 Dollar aufgestockt
  • Bruttoerlös von rund 900 Millionen Dollar geplant

Zwei Nachrichten auf einmal, und keine davon ist wirklich gut. Terawulf hat am Dienstag zunächst vorläufige Zahlen für das erste Quartal 2026 veröffentlicht, die die Erwartungen der Analysten klar verfehlen. Und als wäre das nicht genug, folgte direkt die Ankündigung eines massiven Aktienangebots.

Zahlen, die nicht reichen

Der Umsatz im ersten Quartal soll zwischen 30 und 35 Millionen Dollar gelegen haben. Analysten, die von FactSet befragt wurden, hatten im Schnitt mit 37,5 Millionen gerechnet. Das bereinigte EBITDA bewegt sich irgendwo zwischen null und 3 Millionen Dollar, also bestenfalls an der Gewinnschwelle. Für ein Unternehmen, das in der Bitcoin-Mining-Branche von steigenden Kursen profitieren sollte, ist das doch recht mager.

TeraWulf Inc. Aktie Chart

900 Millionen Dollar frisches Kapital

Zunächst war von einem Angebot über 800 Millionen Dollar die Rede. Dann wurde es aufgestockt: 47,4 Millionen Aktien zu je 19 Dollar, Bruttoerlös rund 900 Millionen Dollar. TeraWulf braucht demnach dringend Kapital, und zwar so dringend, dass man das Angebot kurzerhand vergrößerte.

Wer das als bullisches Signal liest, muss schon sehr optimistisch sein. Jeder bestehende Aktionär wird hier verwässert, während das Unternehmen gleichzeitig enttäuschende Quartalszahlen vorlegt. Das ist kein guter Moment, um die Aktionärsbasis zu erweitern.

Vertrauen kostet mehr als 19 Dollar

Natürlich kann man argumentieren, dass frisches Kapital Investitionen ermöglicht und TeraWulf damit seine Kapazitäten ausbaut. Das stimmt. Aber 900 Millionen Dollar einzusammeln, während man gleichzeitig beim Umsatz schwächelt und kaum Gewinn macht, sendet ein klares Signal: Die bisherige Entwicklung reicht nicht. Ob das neue Kapital das ändert, steht auf einem anderen Blatt.

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