Wenn zwei der bekanntesten Buyout-Häuser der Welt gemeinsam an einem Tisch sitzen und denselben Zielwert beäugen, ist das kein Zufall. CVC Capital Partners und GTCR sollen laut Bloomberg-Informationen eine gemeinsame Übernahme von Teleflex prüfen, dem Medizintechnikkonzern aus Wayne, Pennsylvania. Das Ziel: den Konzern von der Börse nehmen.
Zusammen stärker?
Dass zwei große Private-Equity-Häuser bei einem solchen Deal kooperieren, ist nicht ungewöhnlich, aber auch kein Standardfall. Es deutet darauf hin, dass der Kaufpreis für einen einzelnen Bieter schlicht zu groß wäre, oder dass man das Risiko bewusst aufteilen will. Teleflex ist kein kleines Unternehmen, der Konzern stellt unter anderem Katheter, chirurgische Instrumente und Beatmungsprodukte her und bedient Krankenhäuser weltweit.
Teleflex Incorporated Aktie Chart
Noch nichts in trockenen Tüchern
Bloomberg beruft sich auf Insider, die anonym bleiben wollen. Ein Deal ist also keineswegs beschlossen, die Gespräche laufen, mehr nicht. Solche Meldungen enden nicht selten damit, dass die Interessenten wieder abziehen oder ein anderer Bieter auftaucht. Details zu einem möglichen Kaufpreis nannten die Quellen nicht.
Was das für Aktionäre bedeutet
Für bestehende Teleflex-Aktionäre ist eine solche Meldung zunächst eine gute Nachricht. Take-Private-Transaktionen kommen in der Regel mit einem satten Aufschlag auf den zuletzt gehandelten Kurs. Ob CVC und GTCR am Ende tatsächlich ein Angebot auf den Tisch legen, und zu welchem Preis, steht auf einem anderen Blatt. Bis dahin ist die Meldung das, was sie ist: ein Gerücht mit Substanz, aber noch kein Deal.
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