Die geplante Übernahme von Tegna durch Nexstar Media steht vor dem Aus. Eine Koalition von acht US-Bundesstaaten hat Klage eingereicht, um den 6,2-Milliarden-Dollar-Deal zu stoppen. Kaliforniens Generalstaatsanwalt Rob Bonta führt die Klage an und warnt vor drastischen Folgen für Verbraucher und lokale Medienlandschaft.
Der fusionierte Konzern würde zur größten Sendergruppe der USA werden. In Kalifornien allein würde die kombinierte Einheit die Hälfte der Big-Four-Sender kontrollieren, darunter FOX und ABC in Sacramento sowie FOX und CBS in San Diego. Die Bundesstaaten befürchten steigende Kabelpreise, Jobverluste und eine gefährliche Medienkonzentration.
TEGNA Inc. Aktie Chart
Trump-Unterstützung reicht offenbar nicht
Präsident Donald Trump hatte sich im Februar noch für den Deal ausgesprochen und argumentiert, die Fusion würde im Kampf gegen „Fake News“ helfen. Doch die rechtlichen Bedenken wiegen schwerer. Die Kläger sehen in der Transaktion eine illegale Marktkonzentration, die lokalen Journalismus gefährdet und Gemeinden die Kontrolle über ihre Nachrichtenquellen nimmt.
Die Tegna-Aktie hatte bereits Anfang März deutlich nachgegeben, als Berichte über die geplante Klage der Bundesstaaten bekannt wurden. Nexstar hatte für 2026 noch optimistische Ziele ausgegeben und mit digitalem Umsatzwachstum gerechnet. Doch ohne die Tegna-Übernahme dürften diese Pläne schwer zu erreichen sein.
Für Tegna-Aktionäre wird es jetzt richtig spannend. Die Klage könnte den Deal komplett platzen lassen, selbst wenn FCC-Chef Brendan Carr grünes Licht geben wollte. Anleger sollten sich auf weitere Volatilität einstellen.
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