Teamviewer: Einsteigen, abwarten oder aussteigen?

Die vorläufigen Zahlen bei Teamviewer sind im Rahmen der Erwartungen, doch die Aktie crasht weiter. Da stellt sich die Frage: Abwarten oder aussteigen?

Auf einen Blick:
  • TeamViewer: Aktie im freien Fall
  • Markt straft vorläufige Zahlen ab
  • Wachstum bleibt aus
  • Vertrauen der Anleger schwindet

Gute Nachrichten sehen anders aus. Obwohl Teamviewer die zuletzt gesenkten Ziele erreicht, rauscht die Aktie weiter nach unten. Auf Wochenbasis hat die Aktie bereits über 15 Prozent an Wert eingebüßt und kostete derzeit weniger als 5,50 Euro. Vom einstigen Glanz ist nichts geblieben.

Teamviewer ist ein Softwareanbieter aus Deutschland, der Fernzugriffs- und IT-Support-Lösungen für Unternehmen entwickelt. Die Programme ermöglichen es, Computer, Maschinen und Geräte weltweit aus der Ferne zu steuern und zu warten.

TeamViewer Aktie Chart

Teamviewer: Die Zahlen schrecken ab

Seit Jahresbeginn hat die Aktie fast die Hälfte ihres Werts verloren. Vom 52-Wochen-Hoch bei 13,55 Euro trennen sie inzwischen Welten. Ja, der Umsatz lag mit rund 767 Mio. Euro im Plan. Ja, die Marge bleibt hoch. Doch das reicht dem Markt nicht, denn Anleger wollen Wachstum sehen. Und zwar echtes.

Stattdessen liefert TeamViewer nur Schadensbegrenzung. Gesenkte Erwartungen zu erfüllen, wirkt wie ein Trostpreis. Das viel beschworene Enterprise-Geschäft überzeugt offenbar niemanden mehr.

Teamviewer: Markt wartet auf endgültige Zahlen

Jetzt richtet sich alles auf den 10. Februar 2026. Dann kommen die endgültigen Jahreszahlen. Bis dahin regiert das Misstrauen. Bleiben neue Impulse aus, könnte die Aktie weiter abrutschen. Der nächste Tiefschlag scheint nur eine Frage der Zeit. Anleger fahren mit Zurückhaltung besser. Vorerst spricht vieles dafür, die Aktie links liegen zu lassen und die Zahlen am 10. Februar abzuwarten. Aktuell deutet jedoch kaum etwas darauf hin, dass sie den Startschuss für eine echte Trendwende liefern.

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