Die Take-Two Interactive-Aktie rauschte am Freitag um acht Prozent in die Tiefe. Im Laufe des Montags kann sie sich aber wieder um gut zwei Prozent erholen. Was steckt hinter der erhöhten Volatilität des Spieleentwicklers?
Genie und Quartalszahlen
Es sind gleich zwei Faktoren, die Anleger von Take-Two Interactive dieser Tage nervös machen. Zum einen sorgte Google Ende letzter Woche durch ein neues KI-Projekt namens „Genie“ für ein Erdbeben in der Gaming-Brache.
Angeblich ermöglicht es Genie Spielern, über die Eingabe von KI-Prompts ganze virtuelle Welten in Echtzeit zu erschaffen. Dementsprechend negativ reagierten die Kurse von Gaming-Studios wie Take-Two.
Ein weiterer Faktor für die Nervosität der Märkte ist die bevorstehende Vorstellung der Quartalszahlen durch den Spieleentwickler. Am morgigen Dienstag wird Take-Two Interactive die Zahlen für das dritte Quartal des Geschäftsjahres 2025/26 präsentieren.
Anleger werden genau hinsehen, ob das Unternehmen den erwarteten Umsatz zwischen 1,57 und 1,62 Milliarden US-Dollar liefern kann und ob sich der Verlust im Rahmen von 0,35 bis 0,49 Dollar je Aktie bewegen wird.
Vor allem aber wird die Börse mit Argusaugen darauf schauen, ob das Management von Take-Two das Release-Datum des Blockbusters Grand Theft Auto VI beim 19. November belässt. Sollte es zu einer nochmaligen Verschiebung der Markteinführung kommen, dürfte das den Kurs der Take-Two Interactive-Aktie ein weiteres Mal in den Kurskeller schicken.
Große Kursbewegung zu erwarten
Anleger sollten vor diesem Hintergrund die morgigen Quartalszahlen abwarten. Sie könnten dem Kurs einen großen Schubser nach oben oder aber nach unten geben.
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