Gerüchte um den Start des Vorverkaufs von „GTA 6“ haben sich zwar als falsch herausgestellt. Davon ließen die Anleger von Publisher Take-Two sich aber nicht weiter verunsichern. Die Vorfreude auf den wahrscheinlich größten Launch eines Entertainment-Produkts aller Zeiten hält an und wird von Analysten noch weiter befeuert.
Die Analysten von Morgan Stanley wagten sich kürzlich an eine erste Prognose zu den Verkaufszahlen des Spiels. Erwartet werden demzufolge 40 Millionen verkaufte Exemplare im ersten Geschäftsjahr nach dem Start am 19. November. Zum Vergleich: der Vorgänger GTA 5 schaffte es in einem vergleichbaren Zeitraum auf 33 Millionen verkaufte Einheiten.
Take-Two: Die Spannung steigt
Eine erste Messlatte ist damit gesetzt und in den Ohren der Anleger dürfte das Ganze wie Musik klingen. Wie hoch die Erwartungen von Take-Two selbst sein mögen, ist derweil noch nicht bekannt. Möglicherweise wird es dafür erste Hinweise geben, wenn heute nach Börsenschluss frische Quartalszahlen vorgestellt werden. Insbesondere bei der Prognose dürften die Marktakteure sehr genau hinsehen.
Für das vergangene Quartal werden indes keine Wunder erwartet. Viel mehr wird bereits eingepreist, dass Entwicklung und Marketing für GTA 6 enorme Kosten verursachen und das Quartalsergebnis ins Minus drücken werden. Verbunden ist das aber mit der klaren Erwartungshaltung, dass sich das Ganze in Zukunft doppelt und dreifach auszahlen wird.
Der Erlöser?
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Die Take-Two-Aktie schlägt sich mit einem Schlusskurs von 236,62 US-Dollar am Mittwoch recht ordentlich. Das Papier bewegt sich allerdings in einem nicht ganz einfachen Umfeld. Die Gaming-Branche an sich bleibt weiterhin in der Krise. Preiserhöhungen bei Konsolen ließen die Absätze zuletzt heftig einbrechen. Auf GTA 6 lastet nun auch die Hoffnung, für eine Gegenbewegung sorgen zu können. Derart hohe Erwartungen sind freilich immer auch mit dem Risiko von Enttäuschungen verbunden.
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