Die Pan European Game Information (PEGI) hat ihren Umgang mit Spielen überarbeitet, bei denen sogenannte Loot Boxen zum Einsatz kommen. Solche ähneln klassischem Glücksspiel, was sich in Zukunft auch bei der Alterseinstufung bemerkbar machen soll. Neue Richtlinien sehen in solchen Fällen mindestens eine Altersfreigabe ab 12 Jahren, zum Teil auch erst ab 16 Jahren vor.
Nachdem bereits die USK in Deutschland vor einigen Jahren ihren Umgang mit solchen Spielen überarbeitet hat, stehen Publisher wie Take-Two vor neuen Herausforderungen. Titel wie das kürzlich veröffentlichte „WWE 2K26“ bleiben davon zwar unberührt, da hier aufgrund des Inhalts ohnehin eine Freigabe erst ab 16 vorgesehen ist. Bei anderen Spielen sieht es aber schon wieder anders aus.
Take-Two: Basketball ab 16
Insbesondere die langjährige Basketball-Reihe „NBA 2K“ dürfte davon betroffen sein. Dort kommen Loot Boxen besonders aggressiv zum Einsatz, weshalb in Deutschland die USK für „NBA 2K26“ eine Freigabe erst ab 16 Jahren erteilt. Die PEGI stufte den Titel mit 3+ ein. Die neue Regelung bezieht sich nur auf neue Einreichungen, sodass der nächste Eintrag in Form von „NBA 2K27“ aller Voraussicht nach europaweit ab 16 freigegeben werden dürfte.
Dazu kommen die zahlreichen Mobile-Spiele von Take-Two, bei denen Mikrotransaktionen noch einmal bedeutend wichtiger für die Umsätze sind. Die PEGI behält sich zudem das Recht vor, Titel erst ab 18 Jahren freizugeben, sollten einzelne Elemente zu sehr tatsächlichem Glücksspiel entsprechen.
Die Anleger bleiben ruhig
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Das Ziel des Ganzen ist der Schutz von Kindern und Jugendlichen. Wie erfolgreich solche Maßnahmen sein mögen, sei dahingestellt. Etwaige Effekte auf die Umsätze lassen sich kaum bemessen. Die Anleger scheinen aber recht entspannt auf die Entwicklung zu blicken. Mit der Take-Two-Aktie ging es heute Morgen um 1,2 Prozent auf 184,14 Euro aufwärts.
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