Die jüngst vorgelegten Quartalszahlen von Take-Two fielen mit einem Umsatz von 1,76 Milliarden US-Dollar üppig aus und lagen deutlich über den Schätzungen der Analysten. Allerdings spielte das an der Börse nur eine untergeordnete Rolle. Wie gehabt schielen die Anleger vor allem auf den Mega-Blockbuster GTA 6, der sich zum vielleicht größten Release der Entertainment-Geschichte entwickeln könnte.
Zweimal schon wurde das Videospiel verschoben. Dementsprechend stellt sich die Frage, wie sicher der aktuell auf den 19. November gesetzte Termin sein mag. Sehr erfreut wurde daher zur Kenntnis genommen, dass Take-Two-CEO Strauss Zelnick den Release-Tag nun erneut bestätigte. Eine erneute Verschiebung ist nicht vorgesehen und im Sommer soll das Marketing anrollen.
Rosige Aussichten für Take-Two
Das macht sich auch bei den Aussichten von Take-Two bemerkbar. Schon im laufenden Geschäftsjahr sollen die Nettobuchungen auf 6,65 bis 6,7 Milliarden US-Dollar ansteigen, was 18 Prozent über dem Vorjahr liegt. Mit GTA 6 sollen im darauffolgenden Jahr dann schließlich Rekorde geschrieben werden.
Take-Two erwartet sogar, mit dem Spiel die Konsolenverkäufe wieder ankurbeln zu können. Die Erwartungen könnten kaum größer sein. Beim Aktienkurs macht sich aber vielleicht etwas Ungeduld auf der Anlegerseite bemerkbar. Trotz insgesamt sehr positiver Nachrichten schwankte der Kurs der Take-Two-Aktie gestern nachbörslich wild hin und her.
Take-Two Interactive Software Aktie Chart
Mehr als nur GTA
Dass bei Take-Two in den kommenden Monaten GTA 6 weiterhin den Ton angibt, daran wird nicht zu rütteln sein. Für Anleger ist es dennoch nicht verkehrt, sich ab und zu daran zu erinnern, dass es auch noch andere erfolgreiche Franchises im Portfolio gibt. Tatsächlich konnte Take-Two damit im letzten Jahr einige etwas übersehende Erfolge feiern. Das spricht umso mehr dafür, dass jede Schwächephase der Aktie interessante Einstiegsgelegenheiten mit sich bringen könnte.
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