Take-Two Aktie: 46,8 Prozent EPS-Rückgang erwartet

Take-Two-Aktie profitiert von GTA-6-Erwartungen, während Analysten für das vierte Quartal sinkende Gewinne prognostizieren.

Auf einen Blick:
  • Kursplus durch GTA-6-Spekulation
  • Umsatz- und Gewinnrückgang erwartet
  • Mobiles Geschäft als stabiler Faktor
  • Blick auf GTA-getriebenes Wachstumsjahr 2027

Starke Kurse, schwächere Quartalserwartungen: Bei Take-Two läuft derzeit viel über die Fantasie rund um „Grand Theft Auto VI“. Die Aktie hat sich zuletzt klar vom breiten Markt abgesetzt. Der eigentliche Test kommt aber erst mit den Zahlen zum abgelaufenen Geschäftsjahr.

In Frankfurt notiert die Aktie am Dienstag bei 208,20 Euro, kaum verändert zum Vortag. Auf Monatssicht steht ein Plus von 13,77 Prozent, binnen einer Woche 8,16 Prozent.

GTA-Spekulation treibt die Stimmung

Der Kursschub hängt weniger an aktuellen Geschäftszahlen als an Erwartungen für den nächsten großen Produktzyklus. Im Zentrum steht „Grand Theft Auto VI“, dessen Veröffentlichung für den 19. November 2026 vorgesehen ist. Für Take-Two ist der Titel weit mehr als ein normales Spiele-Release.

Die jüngste Dynamik kam durch unbestätigte Berichte über den Marketingstart. Angebliche Mitteilungen aus einem Partnerprogramm eines großen Händlers deuteten auf ein Vorbestellfenster und einen neuen Trailer am vergangenen Wochenende hin. Genannt wurde auch eine Provision von 5 Prozent für Affiliate-Partner bei physischen Vorbestellungen.

Rockstar Games und Take-Two haben diese Details nicht offiziell bestätigt. Trotzdem wertet der Markt jeden Hinweis auf einen näher rückenden Vorverkauf als Signal, dass der Zeitplan für den Blockbuster hält. Kein Wunder, dass die Aktie sensibel auf solche Meldungen reagiert.

Kurzfristig bleibt das Zahlenbild gedämpft

Die Erwartungen für das vierte Geschäftsquartal fallen deutlich nüchterner aus. Analysten rechnen mit einem Gewinn je Aktie von 0,58 Dollar, nach 1,30 Dollar im Vorjahreszeitraum. Das wäre ein Rückgang von 46,8 Prozent.

Beim Umsatz liegt die Konsensschätzung bei 1,55 Milliarden Dollar. Das entspräche einem leichten Minus von 1,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Interessanter wird der Blick in die Segmente. Für Konsolen-Net-Bookings werden rund 629 Millionen Dollar erwartet, während die mobilen Nettoerlöse auf etwa 827 Millionen Dollar steigen könnten. Das mobile Geschäft wäre damit einer der stabileren Bausteine im Zahlenwerk.

Der Markt schaut bereits auf 2027

Die Aktie handelt nicht wie ein Unternehmen, das nur an einem schwächeren Quartal gemessen wird. Investoren preisen vor allem die möglichen Effekte des kommenden GTA-Zyklus ein. Für das Geschäftsjahr 2027 erwarten Wall-Street-Analysten einen Umsatz von rund 9,12 Milliarden Dollar, getragen vor allem durch die Nachfrage nach dem neuen Rockstar-Titel.

Auch der Vergleich mit dem Gesamtmarkt zeigt die Sonderstellung. Während der S&P 500 im vergangenen Monat um 5,6 Prozent zulegte, kam Take-Two in den USA auf rund 14 Prozent. Die Erwartungen sind damit bereits spürbar gestiegen.

Am Donnerstag nach Börsenschluss legt Take-Two die offiziellen Zahlen vor. Die anschließende Telefonkonferenz dürfte zeigen, wie konkret der Vorstand den Übergang vom aktuellen Zahlenbild zum GTA-getriebenen Wachstumsjahr skizziert; am 27. Mai folgt der nächste öffentliche Auftritt auf der TD Cowen Technology, Media & Telecom Conference.

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