T‑Mobile US kündigt ein umfangreiches Programm zur Renditeausschüttung an, das Rückkäufe und eine regelmäßige Bardividende kombiniert. Bis Ende 2026 sollen dafür bis zu 14,6 Mrd. USD eingesetzt werden; zusätzlich ist eine Quartalsdividende von 1,02 USD je Aktie geplant. Reicht das, um Anleger langfristig zu überzeugen?
Was das Programm enthält
Das Paket ist zweigleisig: Aktienrückkäufe plus eine sofort eingeläutete Quartalsdividende (Zahltag 12. März 2026; Stichtag 27. Februar 2026). Parallel plant die Telekom-Tochter T‑Mobile US eine Platzierung von Senior Notes, deren Erlöse zur Refinanzierung bestehender Verbindlichkeiten oder für allgemeine Unternehmenszwecke dienen sollen. Konzernweit weist T‑Mobile US eine Gesamtverschuldung von 121,33 Mrd. USD und ein Debt‑to‑Equity‑Verhältnis von 2,01 aus.
Operative Treiber und Kostensynergien
Die Kapitalmaßnahmen erscheinen eingebettet in ein solides operatives Momentum. Kernkennzahlen und operative Punkte aus den vorliegenden Angaben:
– Core adjusted EBITDA wuchs zuletzt um 6%; die Umwandlung von Serviceumsatz in Free Cash Flow lag bei 26%.
– Die Prognose für das volle Jahr wurde auf 33,7–33,9 Mrd. USD angehoben (Mittelwert +300 Mio. USD).
– Aus der Übernahme von UScellular erwartet das Management Synergien in Höhe von rund 1,2 Mrd. USD (OpEx und CapEx), die binnen zwei Jahren nach Closing realisiert werden sollen.
– Starke Kundenakquisitionen: Rekord bei Postpaid‑Nettozugängen in Q3 2025 (2,3 Mio.), Gesamtjahresziel 2025: 7,2–7,4 Mio.
– Fixed Wireless Access bleibt wachsend (560.000 neue Breitbandkunden in Q3 2025); das Netz liefert laut Angaben deutlich höhere Downloadraten gegenüber Benchmarks.
Zudem fährt T‑Mobile die Netzinvestitionen weiter hoch (T‑Fiber‑Ausbau nach Lumos‑ und Metronet‑Zukäufen) und führte ein neues „Better Value“-Tarifangebot mit fünfjähriger Preisbindung ein.
Bewertung und Ausblick
Analysten liegen mit Kurszielen zwischen rund 220 und 310 USD; einige sehen weiteres Upside und rechnen mittelfristig mit zweistelligen Renditen. Operativ stärkt vor allem die Kombination aus Kundenzuwachs, Synergien aus Zukäufen und dem Ausbau von Breitbandangeboten die Cash‑Generierung. Ob das Rückkauf‑ und Dividendenprogramm nachhaltig den Aktienkurs stützt, hängt maßgeblich von zwei Dingen ab: der tatsächlichen Realisierung der Synergien und der Verwendung der Erlöse aus der Schuldenplatzierung.
Die Aktie notiert heute bei 156,10 € und damit auf dem 52‑Wochen‑Tief; der Abstand zum 52‑Wochen‑Hoch beträgt rund 40%.
Konkreter Zeitpunkt für die nächste Bewertung: Am 11. Februar 2026 veröffentlicht T‑Mobile die Zahlen für das Quartal bis Dezember 2025. Entscheidend wird sein, ob das Unternehmen die angehobene EBITDA‑Leitlinie bestätigt, die Synergien aus der UScellular‑Integration konkretisiert und wie es die Refinanzierung einsetzt. Diese Fakten dürften die unmittelbare Markteinschätzung bestimmen.
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