Swiss Re hat die Ankündigung in die Tat umgesetzt. Seit dem 4. März läuft das Aktienrückkaufprogramm über 1,5 Milliarden US-Dollar. Die operative Abwicklung erfolgt über eine eigens eingerichtete zweite Handelslinie an der Schweizer Börse SIX, auf der ausschließlich der Rückversicherer als Käufer auftritt. Mandatiert für die technische Durchführung wurde die Zürcher Kantonalbank.
Das Volumen entspricht rund 8,53 Millionen Namenaktien oder etwa 2,86 Prozent des gesamten ausstehenden Aktienkapitals – berechnet auf Basis des Schlusskurses vom 27. Februar und des entsprechenden USD/CHF-Wechselkurses. Sämtliche zurückgekauften Papiere sollen später vernichtet werden, um eine offizielle Kapitalherabsetzung durchzuführen.
Rekordgewinn schafft finanziellen Spielraum
Die Kapitalmaßnahme fußt auf einem außergewöhnlich starken Geschäftsjahr 2025. Swiss Re erzielte einen Nettogewinn von 4,8 Milliarden US-Dollar und übertraf damit die ursprüngliche Zielvorgabe von mindestens 4,4 Milliarden Dollar deutlich.
Parallel zum Rückkauf plant der Konzern eine Anhebung der Dividende um neun Prozent auf 8,00 US-Dollar je Aktie. Der Vorschlag wird der kommenden Generalversammlung zur Abstimmung vorgelegt. Mit der Kombination aus Aktienrückkauf und erhöhter Ausschüttung adressiert Swiss Re sowohl die Verknappung der ausstehenden Anteile als auch die direkte Gewinnbeteiligung der Aktionäre.
Swiss Re AG Aktie Chart
Technische Umsetzung über separate Handelslinie
Die zweite Handelslinie an der SIX stellt sicher, dass Swiss Re als einziger Käufer agiert und Transparenz über die Rückkaufaktivitäten gewährleistet wird. Die Zürcher Kantonalbank wickelt die Transaktionen ab und sorgt für die operative Ausführung. Der Start erfolgte nach Vorliegen sämtlicher rechtlicher und regulatorischer Genehmigungen.
Die Aktie notiert aktuell bei 143,10 Euro und damit knapp drei Prozent über ihrem gleitenden 50-Tage-Durchschnitt. Die geplante Kapitalherabsetzung durch Vernichtung der zurückgekauften Aktien dürfte den rechnerischen Gewinn je Aktie erhöhen und könnte mittelfristig stabilisierend auf die Bewertung wirken.
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