Swiss Prime Site hebt zum Capital Markets Day die Prognose für 2026 an und legt zugleich Ziele bis 2030 vor. Im Zentrum stehen höhere Cashflows je Aktie, ein wachsendes Asset-Management-Geschäft und zwei Zukäufe.
Prognose steigt dank starkem dritten Quartal
Für 2026 erwartet der Immobilienkonzern nun einen operativen Cashflow (FFO I) von 4,30 bis 4,35 Franken je Aktie. Bisher lag die Spanne bei 4,25 bis 4,30 Franken. Als Gründe nennt das Unternehmen ein starkes drittes Quartal und ein positives Marktumfeld an den Premium-Lagen.
Auch die Leerstandsquote soll bis Jahresende auf rund 3,5 Prozent sinken, zuvor war ein Wert unter 3,7 Prozent angepeilt. Das verwaltete Vermögen soll 2026 um etwa 1,2 Milliarden Franken wachsen, statt wie bisher geplant um 1,0 Milliarden.
Ziele bis 2030
Bis 2030 will Swiss Prime Site den FFO I je Aktie um mehr als 15 Prozent gegenüber der neuen Guidance steigern. Die Mieterträge sollen von 456,8 Millionen Franken im Jahr 2025 auf über 530 Millionen klettern, die Leerstandsquote auf rund 3 Prozent fallen.
Im Asset Management peilt der Konzern ein verwaltetes Vermögen von über 23 Milliarden Franken an, nach 14,3 Milliarden Ende 2025. Die Erträge dieser Sparte sollen von 83,6 auf mehr als 130 Millionen Franken steigen, davon rund 70 Prozent wiederkehrend. Treiber sind unter anderem der Outsourcing-Trend bei Schweizer Pensionskassen und der Ausbau in Deutschland.
Die Bilanz soll solide bleiben: Der Verschuldungsgrad (LTV) soll unter 39 Prozent liegen, die Zinsdeckung über dem Sechsfachen. Das Moody’s-Rating von A3 hat Priorität. Die Ausschüttungsquote bleibt bei 80 bis 90 Prozent des FFO I.
Zwei Zukäufe für Gesundheit und Managed Offices
Konkret setzt Swiss Prime Site auf zwei Wachstumsfelder. Der Konzern übernimmt die restlichen Anteile an FlexOffice und stockt von 33 auf 100 Prozent auf. Der Anbieter von Managed Offices und Coworking kommt auf einen geschätzten Marktanteil von rund 20 Prozent. Der Abschluss wird im vierten Quartal 2026 erwartet.
Zudem erwirbt das Unternehmen in Basel eine vollvermietete Liegenschaft nahe dem Aeschenplatz. Gesundheitsdienstleister nutzen 40 Prozent der Flächen. Die Nettorendite liegt bei mehr als 4 Prozent, der Abschluss ist für den 1. Dezember 2026 vorgesehen. Der Anteil des Gesundheitssektors an den Mieteinnahmen soll bis 2030 von 7 auf rund 10 Prozent wachsen.
Die Entwicklungspipeline soll bis 2030 zusätzliche jährliche Mieteinnahmen von mehr als 50 Millionen Franken liefern. Dabei strebt das Management Renditen an, die 1,0 bis 1,5 Prozentpunkte über denen von Marktakquisitionen liegen.
Swiss Prime Site-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Swiss Prime Site-Analyse vom 26. Oktober liefert die Antwort:
Die neusten Swiss Prime Site-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Swiss Prime Site-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 26. Oktober erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Swiss Prime Site: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
